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Geldsegen für Badeparadies

Geldsegen für Badeparadies

Unterbacher See: Fünf Millionen Euro fließen in die Verschönerung des Sees – so der Rat mitspielt.

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p class="text"><strong>Düsseldorf. Das Naherholungsgebiet Unterbacher See - trotz des miesen Sommers ein Besuchermagnet - soll noch schöner werden. Vor allem der Südstrand wird aufgepeppt: Mit einer neuen Landzunge samt Flachwasserzone, einem neuen Sandstrand mit Kinderspielzone einer Arena zum Sonnen und Feiern, einer Gastronomie samt schwimmender Terrasse und vor allem neuen Sanitärgebäuden. Denkbar sind auch eine Erweiterung der Strandpromenade, eine zeitgemäße Minigolfanlage am Nordstrand, die Sanierung der Campingplatze und und und.

Denn durch den Oberbürgermeister Joachim Erwin bei der Entschuldungsfeier im September angekündigten Geldsegen in Höhe von fünf Millionen Euro, der am Donnerstag in einer Woche vom Rat abgesegnet werden soll, wird weit mehr möglich, als noch vor einem Jahr geplant.

Beschlossen ist der Umbau des Strandbads Süd in Höhe von knapp drei Millionen Euro, der so schnell wie möglich in in Angriff genommen werden soll. Wohin die zusätzlichen zwei Millionen fließen werden, darüber will Geschäftsführer Klaus Schräpfer noch nicht sprechen. "Wir tüfteln noch, was überhaupt möglich wäre", orakelt er. Immerhin sollen die Ergebnisse auf der Verbandsversammlung am 19. Oktober vorgestellt werden.

Die Vorsitzende des Zweckverbandes, Regine Thum (SPD), ist überglücklich über die zusätzlichen Mittel. "Es ist wichtig für unsere Stadt, dass wir solch ein Naherholungsgebiet haben, und es ist richtig, dass wir Geld in dieses stecken", sagt sie. Denn die Menschen würden nicht mehr jeden Sommer an ferne Strände fliegen können. Jeder Cent, der in die Naherholung gesteckt würde, sei deshalb gut angelegtes Geld.

Und: "Allein aus den Einnahmen und den regulären Zuschüssen sind die anstehenden Erneuerungen einfach nicht zu bezahlen." Schon gar nicht nach einem Sommer wie dem letzten, der beiden Freibädern weniger als halb so viel Badegäste wie 2006 bescherte.

Getan werden aber muss einiges, denn nach 50 Jahren ist der Unterbacher See in die Jahre gekommen. Deshalb sind schon einmal 1,5 Millionen überplanmäßig in die Anlage geflossen. Auch wenn Otto Normalnutzer von manchem wenig mitbekam wie der Sanierung der Parkplätze am Nordstrand, neuen Zäunen oder dem neuen Bootssteg.