Düsseldorf: Richtfest der Neuenhof-Gärten in Rath

Stadtteile : Richtfest der Neuenhof-Gärten und Grundsteinlegung der Caritas

Rath Zwischen Neuenhof- und Bochumer Straße entstehen 37 Wohnungen, eine Kita, ein Pflegezentrum und ein Familienzentrum.

Die evangelische Kirche ist ein Glück für Investoren, denn sie trennt sich immer wieder von kostbaren Grundstücken zu soliden Preisen, von denen vor allem die Caritas profitiert. Diesmal ist es das Grundstück der Epiphanias-Kirche mit 6500 Quadratmetern im großen Viereck zwischen Neuenhof-, Dortmunder-, Gelsenkirchener- und Bochumer Straße in Rath, das die Protestanten verkaufen mussten. Den Zuschlag erhielten zu gleichen Teilen neben der Caritas die Beamten-Wohnungs-Baugenossenschaft (BWB), die für sich und für die Caritas die Häuser errichtet. Heute wird Richtfest für den Wohnkomplex gefeiert und zugleich der Grundstein für das Caritas-Altenzentrum St. Elisabeth gelegt. Investiert werden über 30 Millionen Euro.

Die BWB hat 3000 Wohnungen im Bestand. Nun kommt ihr jüngstes Projekt hinzu, das unter dem Namen „Neuenhof-Gärten“ firmiert, weil es einen großen, grünen Innenhof gibt. Der Investor errichtet in drei Gebäuden 37 Einheiten in Größen zwischen Zwei- und Fünfzimmer-Wohnungen sowie eine Kita mit vier Gruppen. Es wird betont, dass das Spiel- und Betreuungsangebot auch für Kinder mit Behinderung ausgerichtet wird.

Zugleich entsteht ein Familienzentrum. Dieser Bereich wie auch die Kita werden von der Diakonie betrieben, aber auf Grund und Boden der Caritas.

Das Pflegezentrum der Caritas bietet Lebensraum für 110 Bewohner in Zimmern mit Bad, davon sind 19 Plätze für die Kurzzeitpflege und elf Plätze für die Intensivpflege geplant. Pro Etage entsteht ein Gruppenraum, der gleichzeitig als gemeinsamer Essraum und als Treffpunkt genutzt wird.

In diesem Komplex liegen im Erdgeschoss die Verwaltung, ein großzügiger Speisebereich, sechs Wohnungen mit Betreuungsangebot sowie eine Hauskapelle, die von den katholischen und evangelischen Kirchengemeinden genutzt werden kann.

Geplant ist ein Mittagstisch im Quartiersrestaurant, das sich sowohl an die Pflegebedürftigen und die Mieter der Wohnungen der BWB als auch an Bewohner aus der Nachbarschaft richtet. Auch von den 66 Parkplätzen in der Tiefgarage sind 16 für Autofahrer aus dem Quartier gedacht.

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