Wuppertal: WSV plant zunächst mit Schmalspuretat

Verwaltungsrat : WSV plant zunächst mit Schmalspuretat

Einen Tag nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung hat der Verwaltungsrat des Wuppertaler SV den vorläufigen Etat für die kommende Saison einstimmig verabschiedet, mit dem Sportdirektor Karsten Hutwelker erst einmal planen soll.

Es ist die Schmalspurvatiante mit einem Gesamtvolumen von 1.09 Millionen Euro, davon 300 000 Euro für die erste Mannschaft.

Bei der Mitgliederversammlung war noch ein eventueller Puffer von 400 000 Euro plus unter gewissen Umständen in Aussicht gestellt worden. Dazu Vorstandssprecher Alexander Eichner: "Es sind weitere größere Sponsorenpakete angekündigt. Da uns aber zur heutigen Sitzung nichts schriftlich vorliegt, konnte der Vorstand dem Verwaltungsrat nur die schmale Version zur Abstimmung vorlegen. Sobald weitere Sponsorenbudgets gewonnen werden, können wir den Etat entsprechend anheben."

Wie berichtet, war es am Montag in einer geheimen Sitzung mit Stadttöchtern, der Firma Küpper und Friedhelm Runge um dieses Paket gegangen. „Es hat aber noch keine festen Zusagen gegeben“, betonte Alexander Eichner. Friedhelm Runge hatte gegenüber unserer Zeitung davon gesprochen, dass die Voraussetzungen für die Absprachen vom Montag aus seiner Sicht nicht erfüllt seien. Er habe mehr als die Hälfte des Zusatzpakets in Aussicht gestellt.

Alexander Eichner blickt nach vorn:

"Wir freuen uns, dass wir hier jetzt Klarheit haben. Karsten Hutwelker hat ein klares Konzept für die schwere Saison, die vor uns liegt."

Auf Basis dieses Etats konnte heute auch die Vereinbarung mit Karsten Hutwelker als Sportdirektor geschlossen werden. "Wir freuen uns, dass wir hier jetzt Klarheit haben. Karsten Hutwelker hat ein klares Konzept für die schwere Saison, die vor uns liegt."

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