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WSV auf ungeliebter Fahrt nach Bocholt

WSV auf ungeliebter Fahrt nach Bocholt

Fußball-Oberliga: Am Hünting erwartet den Tabellenführer morgen eine schwere Aufgabe, zumal es personelle Probleme gibt.

Wuppertal. Mit personellen Problemen geht Fußball-Oberligist Wuppertaler SV am Mittwoch ins Nachholspiel beim 1. FC Bocholt (Anstoß 20 Uhr, Hünting). Während Kapitän Gaetano Manno, der am Samstag im Niederrheinpokal gegen TuRU Düsseldorf geschont wurde, sicher wieder dabei sein wird, ist der Einsatz von Enes Topal, Dalibor Gataric und Patrick Nemec noch fraglich. Alle drei gingen angeschlagen aus dem gewonnenen Pokalspiel hervor.

WSV auf ungeliebter Fahrt nach Bocholt
Foto: Stefan Fries

„Dass die Partie mittwochabends ist, ist für uns eine große Belastung. Wir müssen vorher auch noch damit rechnen, auf der Autobahn im Stau zu stehen, und ich muss auch schon an das Spiel am Sonntag gegen Duisburg denken“, sagte WSV-Trainer Stefan Vollmerhausen. Dennoch wolle man natürlich etwas mitnehmen. Der WSV, der noch ein Spiel weniger hat als die Verfolger Schonnebeck, Meerbusch und Uerdingen hat die große Gelegenheit, seine Tabellenführung weiter auszubauen.

Bocholt ist allerdings höher einzuschätzen, als es der derzeitige elfte Tabellenplatz aussagt. Nach schwachem Saisonstart hat sich die personell vor der Saison deutlich verstärkte Mannschaft von Trainer Manuel Jara stabilisiert. Langsam nähert sie sich den eigenen Ansprüchen, die da hießen „Top-Fünf“ und Aufstieg in absehbarer Zeit. Drei Siege aus den vergangenen vier Ligaspielen stehen zu Buche, wobei der FCB neben dem WSV und TuRU Düsseldorf eins der bisher drei Teams ist, die Aufstiegsfavorit Uerdingen schlagen konnten.

Im Niederrhein-Pokal am Samstag schied die Mannschaft bei Hö-Nie unglücklich aus, hatte ein dickes Chancenplus, wobei Top-Torjäger Philipp Gorres noch geschont wurde. Mit ihm muss der WSV rechnen.

WSV-Trainer Stefan Vollmerhausen kündigt unterdessen die ein oder andere taktische und personelle Überraschung an.