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Gegen Köln muss beim Wuppertaler SV alles passen

Fußball-Regionalliga : Gegen Köln muss beim WSV alles passen

Mittwoch Nachholspiel gegen den starken Tabellendritten.

Wie stark ist die Mannschaft des Wuppertaler SV nach dem Winter wirklich? Nach den drei Siegen zum Auftakt und der 0:3-Niederlage in Oberhausen am vergangenen Samstag kommt auf die Mannschaft von Trainer Björn Mehnert am Mittwoch da eine Mannschaft zu, die als echter Gradmesser gelten darf. Im Nachholspiel gegen den Drittliga-Absteiger und aktuellen Tabellendritten Fortuna Köln (Anstoß 18 Uhr) sind die Wuppertaler mit Sicherheit nicht in der Favoritenrolle. Daran ändert auch der Heimvorteil nichts, der durch die Tatsache, dass es weiter auf unabsehbare Zeit nur Geisterspiele geben darf, ohnehin deutlich abgeschwächt ist.

Die zweite englische
Woche in Folge

Für den WSV ist es das dritte Spiel innerhalb von acht Tagen und das zweite von fünf Nachholspielen, die die Mannschaft neben der von Rot-Weiss Essen zu den Teams mit den wenigsten Partien macht. Eigentlich also eine Gelegenheit, um in der Tabelle Boden gut zu machen. Doch dazu muss sicher am Mittwoch viel passen. „Es bleibt dabei, dass jedes Spiel für uns eine Art Pokalspiel ist, und natürlich wissen wir auch die drei Siege zum Auftakt nach dem Winter einzuschätzen“, sagt Stephan Küsters. Der sportliche Leiter des WSV zählt Fortuna Köln ganz klar zu den großen Kalibern der Liga. Auch beim überraschenden Punktverlust gegen Lotte am vergangenen Samstag (2:2)  hätten sie unterstrichen, dass sie eine sehr robuste Mannschaft mit viel individueller Klasse und kaum Schwächen sind, nur eben die Tormöglichkeiten nicht ausreichend genutzt.

Der lange Jannik Löhden in der Innenverteidigung, für den mit Dominik Lanius von Nachbar Viktoria im Winter noch eine junge, zukunftsträchtige Ergänzung geholt worden war, die blitzschnellen Außen Mike Owusu und Francis Ubabuike,  die dem WSV schon im Hinspiel bei dessen unglücklicher 2:3-Niederlage viel Mühe bereitet hatten, und die torgefährlichen Hamza Salman (8 Treffer) und Roman Prokoph (10) stehen für viel Qualität. „Wir dürfen aber auch nicht in Ehrfurcht erstarren und sollten uns auf unsere Qualitäten  besinnen“, so Stephan Küsters. Neben der nach dem Winter sehr stabilen Abwehr gilt es, besser als in Oberhausen in Offensivaktionen zu kommen. Dabei könnte möglicherweise erstmals nach seiner Verletzung wieder Beyhan Ametov mithelfen, der mit sechs Treffern immer noch bester WSV-Schütze ist.

Er sollte zumindest im Kader sein, hatte Trainer Björn Mehnert bereits am Wochenende angekündigt.  Definitiv dabei sein wird Abwehrchef Christopher Schorch, der nach einem Handbruch mit Manschette spielt. Eine Operation soll so lange herausgeschoben werden, bis der WSV in ruhigem Fahrwasser und die Abstiegsgefahr gebannt ist. Und dazu braucht es noch einige Punkte.

Vom Spiel am Mittwoch berichten wir auch im Internet:

wz.de/liveticker