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Kann der Wuppertaler SV in Oberhausen nachlegen?

Fußball-Regionalliga : Kann der WSV bei RWO nachlegen?

Regionalligist spielt am Samstag beim punktbesten Team 2021. Oberhausen holte seine 13 Zähler allerdings aus sechs Spielen. Der WSV hat nach drei Siegen aus drei Spielen weiter Selbstvertrauen gesammelt.

„Es war kein Leckerbissen, aber wir haben alle gekämpft und haben ein Tor mehr gemacht als der Gegner. Nach drei Siegen aus drei Spielen werde ich bestimmt nichts schlecht reden. Wir nehmen die Punkte gern mit und holen am Samstag die nächsten.“ Die Stimme von Kapitän Tjorben Uphoff nach dem von den Spielanteilen her glücklichen 1:0-Erfolg des Wuppertaler SV gegen Alemannia Aachen am Mittwochabend war symptomatisch für die Stimmung beim Fußballregionalligisten nach dem Winter. Am Samstag geht es nach Oberhausen, das mit 13 Punkten neben Spitzenreiter Dortmund die meisten Punkte aller 21 Regionalligsten nach der Winterpause gesammelt hat - aber aus sechs Spielen.

Das neue Selbstvertrauen hat beim WSV auch die 32 Tage überdauert, die zwischen dem letzten Auftritt gegen Lippstadt und dem Aachen-Spiel gelegen haben. Und, was der entscheidende Aspekt ist:  „Wir verteidigen viel besser als in der Hinrunde, so erarbeitet man sich das Glück“, so Uphoff, der wieder vor der Abwehr abräumte, während Christopher Schorch im Abwehrzentrum den Fels in der Brandung bildete. Torwart Sebastian Patzler war mit toller Ausstrahlung zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Auch Noah Salau als zweiter Innenverteidiger steigerte sich nach zwei Patzern zu Beginn zu einer Klasseleistung. Lars Bender und der junge Moritz Römling machten die Seiten gegen drückende Aachener gut zu. Dass Römling vor dem 1:0 mit  einem  Diagonalball die Aktion von Jonas Erwig-Drüppel vorbereitet hatte, die zum entscheidenden Elfmeter führt, hob Trainer Björn Mehnert hervor. Er hatte aber auch gesehen, dass es nach guten 20 Minuten zu wenig Offensiventlastung gab. Mehnert: „Man darf nicht vergessen, dass uns da noch ein paar Möglichkeiten fehlen, so lange Ametov und Hagemann nicht zur  Verfügung stehen.“

Das könnte auch noch in Oberhausen so sein. Dennoch freut sich Mehnert auf das „Traditionsduell“. „Terra wird sich schon etwas einfallen lassen“, sagt er schmunzelnd über Oberhausens Trainer Mike Terranova, mit dem er befreundet ist. Der hat RWO sportlich wieder in ruhiges Fahrwasser geführt. „Eine sehr erfahrene Mannschaft, körperlich robust. Die spielen Männerfußball“, sagt Björn Mehnert. Aber das kann sein Team inzwischen auch.

Vom Spiel am Samstag, Anstoß 14 Uhr, berichten wir unter

wz.de/liveticker