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Wuppertaler SV kassiert beim Rot-Weiß Oberhausen eine Niederlage

Fußball-Regionalliga : WSV-Serie reißt in Oberhausen: 0:3 gegen das starke Team vom Niederrhein

Die Erfolgsserie des Wuppertaler SV im Jahr 2021 ist gerissen. Nach drei Siegen in Folge kassierte der Regionalligist bei Rot-Weiß Oberhausen mit 0:3 (0:1) die erste Niederlage im neuen Jahr.

Rot-Weiß Oberhausen bleibt das punktbeste Team in der Regionalliga West nach dem Winter. Der WSV kassiert eine 0:3 (0:1) Niederlage. Unglücklich, dass ausgerechnet ein Eigentor des bis dahin erneut ganz starken WSV-Torwarts Sebastian Patzler nach 79 Minuten dem WSV die Chance auf eventuell noch einen Punkt raubte.

Insgesamt war der Sieg der Kleeblätter verdient und kam auch nicht völlig unerwartet. Seit 2007 haben die Wuppertaler gegen Oberhausen nicht mehr gewonnen, hatten zuletzt im Spätsommer 2019 ein klares 1:5 kassiert. WSV-Trainer Björn Mehnert änderte die Startaufstellung gegenüber dem 1:0 gegen Aachen vom Mittwoch auf einer Position. Für Außenstürmer Jonas Erwig-Drüppel ließ er Mittelfeldmann Joey Müller beginnen, um die Defensive zu stärken.

Das Team aus Oberhausen, das im Jahr 2021 bereits 13 Punkte geholt hat, versuchte auch von Beginn an, die Initiative zu übernehmen. Doch wie schon in den Partien zuvor, gelang es der WSV-Defensive um den umsichtigen Christopher Schorch, den ganz großen Druck nicht aufkommen zu lassen. Umgekehrt versuchte der WSV nach vorne immer wieder Nadelstiche zu setzen. Leider war der Ball nach guten Balleroberungen oft zu schnell wieder weg. Ihre gefährlichsten Szenen hatten die Gäste, wenn Linksverteidiger Moritz Römling über die Seite mit nach vorne ging und flankte. Zweimal verpasste Semir Saric, der diesmal rechts offensiv spielte, in der Mitte knapp.

Saric war es dann leider, der mit einem Fehlpass nach 38 Minuten die Oberhausener ins Spiel brachte. Sven Kreyer stürmte auf den Strafraum zu, legte auf Adam Lenges zurück, dessen strammen Flachschuss WSV-Torhüter Sebastian Patzler klasse aus dem unteren Eck fischte. Glück, dass der Ball danach einem WSV-Spieler vor die Füße fiel und Jerome Propheter den anschließend immer noch nicht geklärten Ball fast auf der Torlinie stehend nicht im Kasten unterbringen konnte. Aber Oberhausen blieb am Drücker, kam zwei Minuten später nach einer Ecke zur Führung. Nils Winter drückte den lang auf den zweiten Pfosten geschlagenen Ball mit dem Kopf über die Linie. Da stimmte die Zuordnung in der WSV-Defensive einmal nicht. So ging der WSV erstmals in diesem Jahr mit einem Rückstand in die Kabine, hatte sich mit fünf schläfrigen Minuten die gute Arbeit der ersten 40 Minuten entwertet.

Der WSV musste nach der Pause kommen. Mehnert versuchte, das mit Wechseln zu unterstützen, brachte zunächst Jonas Erwig-Drüppel, dann Mateo Aramburu für Burak Gencal. Die Gästen hatten zwar nun etwas mehr Ballbesitz, doch die besseren Chancen hatte weiter Oberhausen. Ein 20-Meter-Schuss von Torjäger Sven Kreyer ging nur knapp über die Latte. Nach einer Stunde dann Elfmeter, nachdem der starke Kreyer im Strafraum auf Adam Lenges zurückgelegt hatte und der völlig freistehend von Joey Müller leicht gehalten wurde. Doch Sebastian Patzler hielt den WSV mit einer Klasseparade gegen den von Bastian Müller stramm geschossenen Strafstoß im Spiel. Der WSV wurde noch offensiver, ohne aber eine echte Chance generieren zu können. Und dann war ausgerechnet der starke Patzler der Unglücksrabe, der dem WSV die letzte Hoffnung auf Punnke nahm. Nach einem eigentlich harmlosen Rückpass von Moritz Römling, sprang der Ball vor Patzler unglücklich und er trat über den Ball, der im Tor landete (79.). Der eingewechselte Ex-Wuppertaler Shun Terada erzielte anschließend noch das 3:0 für Oberhausen.