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Uerdingen will die Negativserie stoppen

Uerdingen will die Negativserie stoppen

Am Mittwoch spielt der Niederrheinligist in der Grotenburg im Nachholspiel gegen Tura Duisburg.

Krefeld. Die bittere 1:3-Niederlage vom Sonntag steckt der Mannhschaft von Trainer Uwe Weidemann noch in den Knochen. Doch der Fußball-Niederrheinligist KFC Uerdingen muss am Mittwoch (20 Uhr) im Heimspiel gegen Tura Duisburg schon wieder ran.

"Wir dürfen jetzt nicht alles einreißen, was wir uns vor ein paar Wochen noch aufgebaut haben", sagt der Übungsleiter nach der zweiten Pleite in Folge. Für Mittwoch erwartet Weidemann eine Reaktion seiner Mannschaft. "Wir müssen die Ordnung auf dem Feld besser halten, auch wenn es das fünfte Spiel in zehn Tagen ist", so der Coach.

Personelle Alternativen hat der Trainer allerdings kaum. Der Kader ist zu dünn besetzt, um auch ausgelaugten Akteuren mal eine Pause zu gönnen. Noch neun Spiele hat der KFC vor der Brust. Zwar sind die Uerdinger nicht mehr in akuter Abstiegsgefahr, doch eine längere Durststrecke sollten sich die Krefelder nicht mehr leisten.

In den ausstehenden Partien haben alle Spieler noch die Möglichkeit, sich für die kommende Saison zu empfehlen. "Wir werden mit 22 bis 23 Spielern in die nächste Spielzeit gehen, damit wir auch notfalls rotieren können. Der Kader muss in der Breite verstärkt werden", sagt KFC-Sportchef Wolfgang Maes. Für die laufende Saison wünscht sich Maes noch mindestens neun Zähler, um sicher die Klasse zu halten.

"Wenn wir ganz sicher für die kommende Saison planen können, werden wir die Verhandlungen beginnen", sagt Maes.

Am Sonntag beobachtete der Sportchef, zusammen mit KFC-Boss Lakis, die Spitzenpartie zwischen Union Solingen und dem VfB Speldorf. Dort hätten die beiden Späher auch "interessante Spieler" ausgemacht.

Angreifer Regjep Banushi hat seine Knieverletzung noch nicht auskuriert, sein Einsatz ist weiter fraglich.