Krefeld Pinguine liegen mit 0:4 zurück, ehe sie gegen Schwenningen aufwachen

Eishockey : Krefeld Pinguine liegen mit 0:4 in Rückstand, ehe sie gegen Schwenningen aufwachen

Die Krise bei den Krefeld Pinguinen geht weiter: Am Dienstagabend unterlag die Mannschaft von Trainer Brandon Reid Schwenningen mit 3:5.

66 Torschüsse gaben die Pinguine auf Dustin Strahlmeier ab. Nur drei fanden den Weg vorbei am Schwenninger Torhüter. Die Krefelder waren zwar von Beginn an spielbestimmend, doch die Aktionen waren bis ins letzte Drittel hinein nicht zwingend genug. Schwenningen konnte sich auf den guten Strahlmeier im Tor verlassen und setzte den ein oder anderen gefährlichen Konter.

Beim 0:1 war es das fehlende Verständnis der neuformierten vierten Krefelder Reihe mit Lois Spitzner, der zu seinem ersten Saisoneinsatz kam und seine Aufgabe gut erledigte, die den Puck im gegnerischen Drittel hergab. Da Torsten Ankert zusätzlich nicht entscheidend eingriff, konnte Mirko Höfflin einschießen (12.).

Ein noch schlimmerer Fehler unterlief Dimitri Pätzold hinter dem eigenen Tor. Er zögerte zu lange, Istvan Bartalis jagte ihm den Puck ab und legte für Andrée Hult auf, der keine Mühe hatte zum 0:2 ins leere Tor zu treffen (17.). Die nur 2 894 Zuschauer – Saisonminuskulisse – schickten ihre Spieler mit Pfiffen in die Kabine.

Die Pinguine kamen mit Wut im Bauch zurück aufs Eis. Chancen waren da, aber sie trafen zunächst das Tor nicht. Die beste Möglichkeit hatte Daniel Pietta, der an Strahlmeier schon vorbei war, aber aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten traf (25.). Die Schwenninger verdoppelten ihre Führung mit zwei Toren innerhalb von 30 Sekunden.

Krefeld macht erst im Mitteldrittel das erste Tor

Die Pinguine machten es den Gästen bei den Treffern von Anthony Rech (33.) und Istvan Bartalis (34.) viel zu leicht. Reid reagierte und schickte Ilya Proskuryakov zwischen die Pfosten. Dass die Krefelder im Mitteldrittel doch noch zu ihrem ersten Torerfolg kamen, konnten sie Dominik Bohac verdanken. Der Gäste-Verteidiger verlor leichtsinnig in der Vorwärtsbewegung den Puck. Tim Miller legte für Schymainski auf, der sich die Chance nicht entgehen ließ (37.). 39 Sekunden später brachte Jacob Berglund einen Abpraller zum 2:4 im Tor unter (38.).

Nach neun Sekunden im Schlussdrittel tauchte Mirko Höfflin alleine vor Proskuryakov auf, doch der Russe parierte (41.). Im Anschluss bliesen die Pinguine zur Aufholjagd. Die Pucks flogen im Minutentakt auf Strahlmeier zu. Und der Torwart patzte, legte die Scheibe für Phillip Bruggisser auf, der zum 3:4 traf (46.).

Danach machte der Schwenninger Torhüter aber seinen Fehler wett und ließ mit vielen hervorragenden Paraden die Krefelder, die auch zwei Überzahlspiele nicht nutzen konnten, verzweifeln.

Philip McRae markierte mit einem Schuss ins leere Tor sieben Sekunden vor Spielende den Endstand (60.).