Krefeld Pinguine-Trainer Reid: "Es muss sich was tun"

Krefeld Pinguine: Pinguine-Trainer Brandon Reid: "Es muss sich was tun"

Trotz der schwachen Punkte-Ausbeute nach der Länderspielpause glaubt der Trainer der Krefeld Pinguine an den Umschwung. Und er weiß, dass sich gerade im Sturm etwas verändern muss.

Die Krefeld Pinguine stecken in der Krise. In einer Ergebnis-Krise. 33 Punkte haben die Schwarz-Gelben nach 24 Spieltagen eingesammelt. Der Trend spricht hingegen gegen das Team von Trainer Brandon Reid. „Wir brauchen jetzt Siege“, sagte der 37-Jährige vor den Spielen am Freitag in Wolfsburg (19.30 Uhr) und am Sonntag daheim gegen die Kölner Haie (16.30 Uhr).

Während die Mannschaft vor der Länderspielpause einen Schnitt von 1,5 Punkten pro Partie einfuhr, sind es jetzt gerade noch 0,85 Punkte pro Spiel. „Wir müssen aber auch realistisch bleiben. Wir haben nach der Pause in Berlin, Mannheim, München und Augsburg gespielt“, sagt Reid.

Damit seine Mannschaft in diesen Spielen gegen die aktuellen Top-Teams der Liga punkte, müsse schon alles zusammenpassen. Das tat es nicht. Umso wichtiger seien die Spiele nun in Wolfsburg, gegen Köln, Ingolstadt, Bremerhaven und Schwenningen. „Wir müssen Tore schießen und wir müssen punkten“, ist das Credo des Trainers.

Samson Mahbod bleibt an
der Seite von Daniel Pietta

Die Abschlussschwäche will Reid in den kommenden Spielen schnellstmöglich abstellen. „Ich verfalle nicht in einen Panik-Modus, aber es muss sich was tun.“ Die Reihen für dieses Unterfangen hofft der Trainer schnellstmöglich wiederzufinden. Neuzugang Samson Mahbod wird zunächst als Flügelspieler an der Seite von Daniel Pietta und Vinny Saponari auflaufen. „Er ist neu da, ist jetzt im Team und muss richtig in der Liga ankommen“, so Reid.

Erneut in der Zuschauerrolle werden sich voraussichtlich am Wochenende Adrian Grygiel und Travis Ewanyk wiederfinden. „Stand jetzt ist das so“, betont Reid. Das Tor der Pinguine wird in Wolfsburg der genesene Dimitri Pätzold hüten. Ennio Albrecht könnte erneut den Part des Ersatztorhüters einnehmen. Als überzähliger Lizenzspieler würde dann Ilya Proskuryakov nicht mit in die Autostadt fahren.

Patrick Klein plagen
weiterhin Schmerzen

Wieder nicht auf dem Eis und damit auch nicht im Kader steht Torwart Patrick Klein. Den 24-Jährigen plagen nach Angaben von Sportdirektor Matthias Roos weiter Schmerzen im Unterkörperbereich. „Bei den spezifischen Bewegungen eines Eishockeytorhüters hat er immer Schmerzen. Es ist frustrierend für Patrick, der jetzt Geduld haben muss“, sagt Roos.

Die Kaderplanung ist nach der Verpflichtung von Mahbod laut Roos weitestgehend abgeschlossen. „Wir beobachten den Markt weiter. Sollten sich doch noch Möglichkeiten auftun, beispielsweise, weil ein deutscher Spieler mit seiner Vertragssituation unzufrieden ist, sind wir gesprächsbereit.“

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