WZ in 100 Sekunden

Toter war Präsident bei der „Osmanen Germania“

Wuppertal. Der Mann, der am vergangenen Freitag bei einem SEK-Einsatz in Elberfeld erschossen wurde, war der Präsident des Wuppertaler Chapters der Gruppierung „Osmanen Germania“, die laut Polizei der Rockerszene zuzuordnen ist. Das bestätigte jetzt die Staatsanwaltschaft Wuppertal der WZ. Der 43-jährige Türke sollte in seiner Wuppertaler Wohnung wegen „szenetypischer Straftaten“ festgenommen werden, sagt Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert. „Unklar ist noch, ob der Wuppertaler zuletzt noch immer Präsident des Chapters war“, sagt Baumert. Wie es zu dem tödlichen Schuss in dem Hinterhaus an der Opphofer Straße kam, wird derzeit noch von den Ermittlern in Essen untersucht.

Brücke Brändströmstraße wird 780 000 Euro teurer

Wuppertal. Es hatte sich abgezeichnet, jetzt sind die Zahlen offiziell: Der Neubau der Brücke Brändströmstraße wird deutlich teurer. Nach Angaben der Stadt steigen die Gesamtkosten um 780 000 auf 3 230 000 Euro. Gut 550 000 Euro will die Verwaltung allerdings von der Deutschen Bahn AG zurückfordern — als Ausgleich für die durch fehlenden Vorleistungen entstandenen Mehrkosten gestellt, wie es in einer Vorlage heißt, über die die politischen Gremien in der kommenden Woche diskutieren.

Stromausfall am Helios

Wuppertal. Am Helios Universitätsklinikum Wuppertal gab es am heutigen Mittwoch am frühen Nachmittag einen zeitweiligen Stromausfall. Betroffen waren einige Gebäude des Standortes Barmen. Patienten seien durch den Defekt aber nicht gefährdet, worden. Auch bereits begonnene Operationen konnten ordnungsgemäß beendet werden, schreibt das Klinikum.

Schwarzbachtrasse: Es geht los

Wuppertal. Die Vorarbeiten an der Schwarzbachtrasse haben begonnen. Mitarbeiter von GBA und WIchernhaus fällen noch bis Ende Februar Bäume. Im Juni will die Wuppertalbewegung dann mit der Sanierung der Brücken und des Tunnels beginnen. 2019 soll die ehemalige Bahnstrecke als Rad- und Fußweg eröffnet werden.

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