Hilgershöhe: Früher anrüchig, heute wunderbar

Hilgershöhe: Früher anrüchig, heute wunderbar

Stadt eröffnet neue Grünanlage am Jugendzentrum Heinrich-Böll-Straße

Hilgershöhe. Anrüchig. So war die abgerissene Wohngegend rund um die Heinrich-Böll-Straße, erzählt Mattis Ricken von der Stadt. Heute ist es ein schönes Wohngebiet für Familien mit kleinen Kindern.

Damit sie sich in der Nähe gut erholen können, hat Ricken, der für die Stadt Freianlagen plant und baut, eine neue Grünanlage erschaffen, die am Donnerstag eröffnet worden ist. Auf 9000 Quadratmetern erstreckt sich nun eine Grünanlage mit schönen Blick über das Tal. Bänke mit Blick Richtung Tal laden zum verweilen ein.

Am Jugendzentrum Heinrich-Böll-Straße gibt es jetzt einen neuen Spielplatz mit Kletteranlage, modernen Kunstrasen-Bolzplatz und Skateranlage. All das hat 285.000 Euro gekostet, von dem die Stadt ein Fünftel, rund 57.000 Euro gezahlt hat. Die fehlenden 80 Prozent kommen aus dem Landes-Fördertopf „Soziale Stadt Wichlinghausen/Oberbarmen“. „Ohne die Förderung wäre diese Anlage nicht möglich gewesen“, freut sich Ricken über die Unterstützung.

Und es hat sich einiges getan. Die Haupt-Spazierachse, die nun eine Verbindung für Schüler und Kindergartenkinder schafft, war früher ein Trampelpfad — heute ist es ein geteerter Weg. Dieser Weg ist auch gleich die Sichtachse, an deren Ende ein buntes Klettergerüst hoffentlich viele Kinder anlockt.

Auf der Grünfläche wachsen einige Bäume, italienische Erlen und Säulenhainer Buchen, Bäume, die bald viel Schatten spenden können. Für die Bäume hat auch der Bauträger der umliegenden „Klingenholzberg“-Siedler, die deutsche Reihenhaus, 1500 Euro gespendet.

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