Barmen feiert — karibisch und in den Farben des Regenbogens

Barmen feiert — karibisch und in den Farben des Regenbogens

Im Juni findet der Christopher Street Day statt, im August die zweite Auflage „Barmen karibisch“.

Barmen. Der Sommer auf dem Johannes-Rau-Platz wird wieder bunt — und das in zweierlei Hinsicht: Im Juni veranstaltet der Verein Wupperpride dort den fünften Christopher Street Day, im August machen Sand und Palmen für die zweite Auflage von „Barmen karibisch“ aus dem Platz eine Strandlandschaft. Die Bezirksvertretung Barmen hat in ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr grünes Licht für beide Veranstaltungen gegeben.

Foto: Stefan Fries

Von Donnerstag, 6. August, bis Sonntag, 9. August, bringt der Verein für Musik und Künstlerförderung aus Dortmund mit Unterstützung der Immobilien-Standortgemeinschaft Barmen „Barmen karibisch“ auf den Johannes-Rau-Platz. In diesem Jahr hat das Fest seine Premiere erlebt — mit großem Erfolg.

Erneut sollen echte Palmen und ein Strandbereich aufgebaut werden, es soll wieder Livemusik, Cocktails, Strandliegen und Beachvolleyball geben. Das genaue Programm steht noch nicht: „Aber es soll mehr und besser werden“, verspricht Projektleiter Simon Stemmer, „vielleicht auch etwas mit Wasser.“

Auf jeden Fall wird die Strandfläche noch etwas größer: Statt auf 200 soll auf 250 Quadratmeter Sand verteilt werden. Die Veranstalter rechnen mit etwa 25 000 Besuchern.

Zum ihrem Programm können die Macher des Christopher Street Days (CSD) zwar noch nichts konkretes sagen. Aber er findet wieder statt: am Samstag , 13. Juni. In diesem Jahr hat der Verein Wupperpride zwar seine Veranstaltungswoche abgehalten, jedoch keinen CSD veranstaltet. „Es waren nicht genug Aussteller, und wir wollten uns als Verein nicht finanziell überheben“, erklärt Vorstandsmitglied Olaf Wozniak. In den Vorjahren hatte der CSD immer auf dem Vorplatz des Cinemaxx stattgefunden, der jetzt aber nicht mehr zur Verfügung steht.

Auf dem Johannes-Rau-Platz sollen im kommenden Jahr eine Bühne, Infostände von Selbsthilfe- und Menschenrechtsgruppen sowie Imbiss- und Getränkestände aufgebaut werden. Ein Programm mit Musik- und Wortbeiträgen ist geplant. Der Verein rechnet mit 1500 Besuchern.

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