Bürgeranfrage: Anwohnerin möchte Gehweg für Radfahrer öffnen

Eine Bürgeranfrage zur Wittensteinstraße liegt der Bezirksvertretung vor. Es soll einen Ortstermin geben.

Barmen. Mehr Freiheiten für Radfahrer an der Wittensteinstraße? Ginge es nach einer Anwohnerin aus dem Stadtteil, so lautete die Antwort: Ja.

Denn sie möchte, dass der Bürgersteig der Parallelstraße zur Friedrich-Engels-Allee zwischen Oskarstraße und dem Zebrastreifen vor der Einmündung in die Adolfstraße für den Radverkehr freigegeben wird — so ihr Wunsch, den sie in einer Bürgeranfrage formuliert hat. Die Anfrage beschränkt sich auf den nördlichen Gehweg und auf die Fahrtrichtung Westen, denn die Wittensteinstraße ist eine Einbahnstraße.

Eine Freigabe würde auch Radfahrern zugute kommen, die vom Nordbahntrassenzugang an der Buchenstraße oder von der Junior Uni aus in Richtung Südwesten fahren wollen, argumentiert sie.

Der Gehweg auf dem betroffenen Stück ist zwischen 2,40 und 2,80 Meter breit; die Verwaltung spricht von guten Sichtverhältnissen und einem gradlinigen Gehwegverlauf sowie geringem Fußverkehrsaufkommen. Im Einmündungsbereich Friedrich-Wilhelm-Straße und am Zebrastreifen sind abgesenkte Bordsteine vorhanden.

Die Mitglieder der Bezirksvertretung Barmen waren sich bei der jüngsten Sitzung schnell einig — nämlich darin, dass sie noch keine Entscheidung treffen wollen.

Ilona Schäfer von den Bündnisgrünen meldete an, dass ihre Fraktion dazu noch Beratungsbedarf habe. Dirk Rummel (Linke) schlug eine probeweise Öffnung vor.

SPD und FDP äußerten Bedenken: Es sei zu gefährlich, wenn der Gehweg mit dem Rad befahren würde. Die Bezirksvertreter einigten sich darauf, sich bei einem Ortstermin einen genauen Überblick zu verschaffen; die Entscheidung wurde vertagt.

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