Stadt Wuppertal übt Druck auf den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr aus

ÖPNV : Stadt übt Druck auf den VRR aus

Oberbürgermeister Andreas Mucke fordert mehr Pünktlichkeit bei den Regionalbahnen.

Die vielen Zugausfälle und Verspätungen im regionalen Bahnverkehr waren Thema einer Gesprächsrunde unter der Leitung von Oberbürgermeister Andreas Mucke. Gast der Runde war Ronald Lünser, der seit Anfang 2019 neuer Vorstandssprecher des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr (VRR) ist. Mucke hatte im vergangenen Jahr mehrmals beim VRR – als zuständiger Aufgabenträger für den Schienenpersonenverkehr (SPNV) – mehr Pünktlichkeit von den beauftragten Unternehmen eingefordert. Wie Lünser jetzt bestätigt, hat der VRR mehrere Eisenbahnverkehrsunternehmen in den vergangene zwölf Monaten abgemahnt. „Dieser Warnschuss ist angekommen. Es gibt Qualitätsverbesserungen bei den Unternehmen, aber sie sind noch lange nicht da angekommen, wo wir hinwollen“, so Lünser. Der Prozess wird von der Wuppertaler Verwaltung und Politik weiter kritisch begleitet werden. Neuigkeiten konnte der VRR-Chef in Bezug auf die Fahrgastinformationen liefern. So gebe es jetzt eine gemeinsame Datenbank, in der Verkehrsdaten aller Betreiberunternehmen in Echtzeit erfasst werden. Egal, welche Fahrgast-App genutzt wird, überall sind dieselben Informationen aus dieser Datenbank abrufbar, erklärte Ronald Lünser im Gespräch mit Mucke. Red

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