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Löwen wollen ihren Heimnimbus wahren

Rollhockey-Bundesliga : RSC hat die Aussicht auf Platz zwei

Rollhockey: Im letzten Spiel des Jahres erwarten die Cronenberger Düsseldorf.

Zum Jahresabschluss haben die Rollhockey-Herren des RSC Cronenberg noch ein ganz wichtiges Spiel zu absolvieren. Am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr erwartet das Team von Trainer Jordi Molet in der Alfred-Henckels-Halle den TUS Düsseldorf. Es ist die Begegnung des Tabellendritten (RSC) gegen den Vierten. Die Cronenberger haben bisher alle fünf Heimspiele in dieser Saison gewonnen und wollen diesen Nimbus natürlich wahren. Zusätzlicher Anreiz: Im Falle eines weiteren Erfolgs würden die Löwen den bergischen Nachbarn IGR Remscheid vom zweiten Tabellenplatz verdrängen. Umgekehrt könnte Düsseldorf mit einem Sieg die Wuppertaler überholen.

Sorgen um
Jung-Nationalspieler Max Thiel

Nach dem Pokalsieg in Krefeld hat sich die junge Löwen-Bande voll auf die anstehende Begegnung konzentriert. Beide Teams kennen sich bestens und lieferten sich in der vergangenen Saison packende Duelle. Sorgen hat RSC-Trainer Jordi Molet noch um Jung-Nationalspieler Max Thiel. Nach seiner Verletzung ist dieser noch nicht beschwerdefrei, so dass sein Einsatz ein Risiko darstellen könnte.

Beim TUS Düsseldorf steht mit dem Holländer Robbi van Dooren ein routinierter Trainer an der Bande, den man in Cronenberg aus Spielen mit Walsum und Valkenswaard bestens kennt. In der Düsseldorfer Mannschaft steht mit Jan Kutscha ein starker Torhüter zwischen den Pfosten. Dessen Bruder Daniel spielte mehrere Jahre beim RSC, geht aber nun wieder für den TUS auf Torejagd geht. Die torgefährlichsten Spieler beim RSC-Gegner sind der Portugiese Diogo Carilho, Tarek Abdallah sowie der Holländer Davy van Willigen. Bekannt für seine gefährlichen Strafstöße ist Jonas Pink.

Das im Anschluss eigentlich geplante Damen-Bundesliga-Spiel zwischen den Dörper Cats und dem TuS ist auf Wunsch der Düsseldorfer verschoben worden.