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FSV hat am Hünting das Nachsehen

FSV hat am Hünting das Nachsehen

Fußball-Oberliga: 0:3 in Bocholt bedeutet sechste Niederlage in Folge.

Auch an diesem Wochenende fielen fünf von neun Oberliga-Begegnungen den Witterungsbedingungen zum Opfer. Der FSV Vohwinkel hingegen durfte beim wiedererstarkten Tabellenzehnten 1. FC Bocholt antreten und verkaufte sich Am Hünting gut. Die Füchse hielten die Partie bis in die Schlussphase offen. Am Ende standen sie mit 0:3 (0:1) aber wieder einmal mit leeren Händen da, kassierten die sechste Niederlage in Folge und rutschen auf Platz 16 ab.

FSV-Coach Marc Bach war gezwungen, mit gleich fünf Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche zu beginnen: Dustin Kinkler, Robin Götze, Eliot Cakolli und Toni Zupo sowie im Angriff Shun Terada sollten für neue Impulse im Spiel der Füchse sorgen. „Wir mussten ohne „Acht“ quasi mit dem letzten Aufgebot spielen und haben die Sache bis zur 76. Minute gut gemacht“, analysierte Bach. Es sei von der Einstellung und Bereitschaft nach der Enttäuschung im vergangenen Spiel ein Schritt nach vorn gewesen, so der FSV-Trainer weiter. Dass man einen Andre Bugla nicht an der langen Leine lassen kann, bewies der Bocholter Goalgetter in der 17. Minute: nach einem langen Ball von der rechten Defensivseite ließ er Asterios Karagiannis bei seinem Linksschuss keine Chance.

Bis dahin hatten die Platzherren bereits zwei Hochkarräter verbucht, die der FSV-Keeper jedoch glänzend parierte. Auch die Füchse versteckten sich keineswegs, gestalteten die Partie ausgeglichen und besaßen durch Shun Terada und Freddy Lühr gute Einschussmöglichkeiten. Bis zur Halbzeitpause ließen die Wuppertaler nichts mehr zu, machten die Räume eng und hielten den Gegner vom Tor fern. Den Füchsen war anzumerken, dass sie sich gegen die drohende Niederlage stemmten.

Auch im zweiten Abschnitt sahen die rund 100 Zuschauer ein verteiltes Spiel. Torraumszenen gab es selten. Lediglich die Gastgeber prüften gelegentlich Karagiannis und seine Vorderleute. Als die Gastgeber in der 77. Minute einen weiteren Angriff über die linke Seite vortrugen und von der Grundlinie in die Mitte passten, war wiederum Bugla zur Stelle und sorgte für die Vorentscheidung. Den endgültigen K.o. besorgte Dominik Göbel sieben Minuten vor dem Ende. „Der dritte Treffer ist dann sehr ärgerlich“, so Bach, der betonte: „Mitentscheidend für den Saisonverlauf werden die nächsten beiden Partien gegen den VfB Hilden und TuRU Düsseldorf sein. Die müssen wir gewinnen, wenn wir drin bleiben wollen.“ ryz FSV: Karagiannis, Zupo (74. Rehmes), Winter, Baudenbacher, Cakolli, Kinkler, Mambasa (79. Heinen), Götze, Ryo Terada, Lühr, Shun Terada (69. Kanahashi).