Barmer Straße: Handeln, bevor es zu spät ist

Barmer Straße: Handeln, bevor es zu spät ist

Die Ängste der Anwohner an der Barmer Straße sollten ernst genommen werden, denn manch ein Autofahrer macht an der Blitze einen Schwenker auf die Gegenfahrbahn.

Zehn Minuten - mehr braucht es nicht, um zu sehen, dass viele Autofahrer an der Barmer Straße Gas geben und beim Blitzer kurz mal einen Schwenk auf die Gegenfahrbahn machen.

Dass diese Raser nicht vom Starenkasten erfasst werden und somit in keiner Statistik auftauchen, ist klar. Und dass nicht jeder, der an dieser Stelle ins Schleudern gerät, gleich die Polizei ruft, liegt ebenfalls nahe.

Aber auch wenn es auf dem Papier keinerlei Hinweise auf eine erhöhte Unfallgefahr gibt, es ist Aufgabe von Polizei, Kreisverwaltung und Stadt, die Ängste der Anwohner ernstzunehmen.

Aus der Ferne betrachtet, mag das ganze harmlos sein - wer aber einmal im Berufsverkehr an der Barmer Straße steht, wird schnell sehen, dass die Ängste der Anwohner nicht unbegründet sind.

Und: Handlungsmöglichkeiten sind in diesem Fall durchaus vorhanden. Sei es eine vorgezogene Tempo-30-Zone, eine Fahrbahnverengung oder ein Starenkasten mit Kontaktschleifen auf beiden Fahrbahnen. Oder sollte es sich etwa bewahrheiten, dass immer erst etwas schlimmes passieren muss, ehe gehandelt wird?