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A57-Unfall: Auto aus Krefeld schleudert über Fahrbahn - Lebensgefahr

Bei Meerbusch : Auto aus Krefeld schleudert bei A57-Unfall quer über Fahrbahn - Mehrere Schwerverletzte

Ein Mann aus Krefeld (77) ist mit seinem Mercedes quer über die Fahrbahn der A57 geschleudert worden - bei seiner Beifahrerin kann Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.

Auf der A57 bei Meerbusch ist ein Auto aus Krefeld nach einem Zusammenprall quer über die Fahrbahn geschleudert worden und gegen eine Betonschutzwand geprallt.

Der Mercedes des 77-jährigen Autofahrers aus Krefeld verformte sich laut Angaben der Polizei so stark, dass seine Beifahrerin (73) eingeklemmt wurde und von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden musste. Lebensgefahr könne nicht ausgeschlossen werden, erklärte die Polizei.

Zu dem Unfall auf der A57 bei Meerbusch war es beim Überholen gekommen

Was war passiert? Laut ersten Angaben eines Polizeisprechers war es zu dem Unfall am Samstag gegen 20.50 Uhr kurz vor dem Autobahnkreuz Meerbusch in Richtung Krefeld gekommen. Als der Mann aus Krefeld mit seinem Fahrzeug zum Überholen ausscherte, kam es zum Zusammenprall mit dem Auto eines 54-Jährigen aus Kerken, der von hinten „herangerauscht“ sei, so ein Polizeisprecher gegenüber unserer Redaktion. Die Polizei teilte später mit, dass der Mann aus Kerken sein Fahrzeug noch stark abgebremst habe, einen Zusammenprall aber nicht mehr verhindern konnte.

Die A57 musste gesperrt werden

Auch die beiden Fahrer wurden laut Angaben der Polizei schwer verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die A57 in Richtung Nimwegen war in Folge des Unfalls für eine Stunde komplett gesperrt worden. Der Verkehr staute sich laut Angaben der Beamten zwischenzeitlich auf zehn Kilometern.

Unfälle in Krefeld

Am Wochenende war es auch in Krefeld zu Unfällen gekommen. Auf einer Kreuzung wurden vier Menschen verletzt. Bei einem weiteren Unfall fuhr eine Frau einfach weiter. Ein Zeuge ließ ihr jedoch keine Chance.

(pasch)