Sport in Meerbusch U13 des SSV fordert TSV im Kreispokalfinale heraus

Meerbusch · Am Tag der Arbeit steigen im Fußballkreis Kempen/Krefeld die Finals der Nachwuchskicker. Im U13-Wettbewerb kommt es zu einem Meerbuscher Lokalderby.

Die U13 des SSV hält extrem stark zusammen und hat es damit weit gebracht.

Die U13 des SSV hält extrem stark zusammen und hat es damit weit gebracht.

Foto: Christoph Baumeister

Am kommenden Mittwoch, 1. Mai, finden auf der Sportanlage des SSV Grefrath die Kreispokal-Finalspiele der Jungen und Mädchen des Kreises Kempen-Krefeld statt. Beim männlichen Nachwuchs könnten die Fußballer des TSV Meerbusch gleich drei der fünf Titel abräumen. Um 14.15 Uhr trifft die U17 der Blau-Gelben auf den KFC Uerdingen, um 14.30 Uhr die U19 auf den VfR Fischeln. Bei den D-Junioren kommt es zuvor um 11.20 Uhr zu einem Lokalderby. In diesem Endspiel fordert der SSV Strümp den TSV Meerbusch heraus. „Dass der TSV einen ganz anderen Leistungsanspruch hat als wir, kann man allein daran erkennen, dass er am 1. Mai mit drei Teams vertreten ist“, sagt Strümps U13-Trainer Stefan Adam. Für den SSV bedeutet der Einzug ins Finale hingegen ein einmaliges Erlebnis. „Bislang hat es noch keine Strümper Jugend-Mannschaft so weit geschafft. Daher ist das Ganze ein Riesenerfolg für uns“, berichtet der 51-Jährige, in dessen Team ausschließlich Spieler aus dem Meerbuscher Stadtgebiet stehen.

Zum Auftakt des Wettbewerbs hatten die SSV-Junioren Preußen Krefeld souverän mit 7:0 geschlagen. In der zweiten Runde warfen sie mit einem 3:1 Thomasstadt Kempen, den aktuellen Tabellenzweiten der Kreisleistungsklasse, aus dem Kreispokal. Im Viertelfinale schalteten die Strümper den SC Schiefbahn mit 2:1 aus. Im Halbfinale gegen SC St. Tönis ließen sie sich von einem zwischenzeitlichen 0:1-Rückstand nicht aus dem Konzept bringen und drehten den Spieß durch Tore von Ben Zukic und Paul Flohr (2) noch um. „Dieses Spiel war ein weiterer Beweis dafür, dass die Mannschaft extrem stark zusammenhält und immer an sich glaubt“, sagt Adam.

Das wird auch im Endspiel vonnöten sein. Während die Rot-Weißen in der Kreisleistungsklasse aktuell auf Rang sechs stehen, belegt der TSV eine Spielklasse darüber, in der Niederrheinliga, den zweiten Platz. „Wir sind krasser Außenseiter, aber in einem Spiel ist immer etwas möglich“, meint Adam. Große Hoffnungen setzen die Strümper auf ihre stabile Defensive: In den bisherigen 17 Meisterschaftsspielen mussten sie lediglich 21 Gegentreffer hinnehmen – damit stellen sie die beste Abwehr der Kreisleistungsklasse. „Wenn wir es im Endspiel schaffen, lange die Null zu halten, könnte etwas gehen“, sagt Adam. Er und Benjamin Zukic, die das Team seit mehreren Jahren als Trainerduo betreuen, werden im Sommer wieder in die zweite Reihe rücken und von da an nur noch als Co- bzw. Torwarttrainer fungieren. „Die Jungs brauchen einen neuen Impuls. Daher wird zur neuen Saison in Konstantin Nikolic ein junger, hungriger und lizensierter Trainer den 2011er-Jahrhgang übernehmen“, sagt Adam.

(cba)