Vorstand der Tönisvorster CDU traf Vorstand des Werberings St. Tönis

St. Tönis : Neuer Werbering-Vorstand trifft sich mit Politikern

Der Vorstand der Tönisvorster CDU traf sich mit Vertreterinnen des neues Vorstandes des Werberings St. Tönis.

Im CDU-Büro an der Antoniusstraße trafen sich Mitglieder der Vorstände der CDU Tönisvorst und des Werberings St. Tönis. Der neu gewählte Vorstand des Werberings stößt überall in der Stadt auf Neugier und viel Interesse, ihm wird auch viel Unterstützung versprochen. Der CDU-Vorsitzende Dirk Louy räumt ein, dass auch bei der CDU die Entwicklungen der letzten Monate rund um die weitere Zukunft des Werberings St. Tönis „mit großer Sorge“ beobachtet wurden. Umso größer war die Erleichterung, dass es mit einem neuen Team eine neue Perspektive gebe. Das habe auch dazu geführt, den ersten Schritt zu einem gemeinsamen Treffen zu gehen.

„Wir freuen uns über die Einladung der CDU, die uns als erste Partei angesprochen hat, und die Möglichkeit, uns vorzustellen. Als neuer Vorstand sind wir auch Ansprechpartner für die Politik, und so werden wir natürlich auch auf andere Parteien zugehen“, so Melanie Barth-Langenecker, die in direkter Nachbarschaft zum CDU-Parteibüro das Geschäft Optik Scholl führt. Heike Werner vom Vorstand des Werberings ergänzt, dass ein Treffen mit der SPD bereits ansteht. Die SPD hatte eine Stadtmarketinggesellschaft angeregt. Wegen zu hoher Kosten konnte sich diese Idee nicht durchsetzen. Aber vielleicht war die Diskussion ein Auslöser, dass die Stadt sich bewegt habe. Denn anders als früher habe die Stadt ihre Bereitschaft signalisiert, jetzt doch Mitglied im Werbering zu
werden.

Nicht nur mit der Verwaltung und den Parteien wird gesprochen. Der Werbering plant auch ein großes Netzwerktreffen mit den Vereinen in St. Tönis und darüber hinaus. „Es ist wichtig, dass der Werbering nun mit vielen frischen Ideen und Motivation weitergeführt wird und so dazu beitragen kann, dass St. Tönis sein gutes Image weiter verbessern kann“, so CDU-Vorsitzender Dirk Louy. Eines wurde an diesem Abend von beiden Seiten so gesehen: Ein vergleichbarer Imageschaden, wie ihn der Ausfall des Weihnachtsmarktes im vergangenen Jahr verursacht habe, dürfe sich nicht wiederholen. Im Moment läuft noch der offene Wettbewerb, einen neuen Namen für den Werbering zu finden.

Der neue Vorstand verfolgt die Idee für ein Street-Food-Festival weiter. „Wir werden neue Ideen ausprobieren und sind bei der Planung eines Street-Food-Festivals schon recht weit. Angedacht ist der 31. August. Gerade wird an einem interessanten Begleitprogramm gearbeitet. hb