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Wülfrath: Besucher trotzen in Düssel dem Regenwetter

Wülfrath : Besucher trotzen in Düssel dem Regenwetter

Die Atmosphäre des Weihnachtsmarktes kam gut an. Volles Programm in der Kirche.

. Der Weihnachtsmarkt in Wülfrath-Düssel ist beliebte Tradition. „Und eigentlich hatten wir in den vergangenen Jahren auch immer Glück mit dem Wetter“, erinnert sich Frank Hamann. Der Inhaber der Kutscherstuben hat den Markt aus der Taufe gehoben und auf dem Kirchplatz seitdem jährlich eine vorweihnachtlich stimmungsvolle Atmosphäre geschaffen. In diesem Jahr sah sich der Veranstalter aber erstmals vor nasse Probleme gestellt. „Der Freitag war kurzzeitig gut besucht, aber das schlechte Wetter hat seinen Tribut gefordert. Leider sah es auch am Samstag nicht besser aus.“ Lediglich der schönere Sonntag konnte einen Teil der vorherigen Einbußen ausgleichen. „Ein solches Fest steht und fällt einfach mit dem Wetter“, stellte Hamann resigniert fest.

Kita-Leiterin ist abgehärtet
durch die Arbeit mit Kindern

Iris Linge, Einrichtungsleiterin der Düssler Kita, machten die zwischenzeitigen Regengüsse nichts aus. „Durch die Kinder wird man wind- und wetterfest“, gibt sie lachend zu und hatte gleich noch einen Tipp parat. „In der Kirche ist das ganze Wochenende Programm. Dort kann man sich zwischenzeitig hervorragend aufwärmen.“ Und auch Ninja Wesolowski zeigte sich vom Regen nur wenig eingeschüchtert. „Der Markt ist einfach klein, gemütlich und für Familien mit kleineren Kindern perfekt. Auch bei Regen“, bemerkte sie. Dass die Laune der anwesenden Besucher nicht durch Regenergüsse getrübt wurde, dessen war sich auch Ilona Hamann sicher. Sie betrieb auf dem Markt einen Stand mit Süßspeisen und zeigte sich von dem Miteinander auf dem Markt begeistert. „Die Menschen rotten sich unter den Schirmen zusammen und haben trotzdem großen Spaß“, stellte sie fest.

Die Mischung auf dem kleinen aber gemütlichen Weihnachtsmarkt in Düssel konnte sich auch in diesem Jahr wieder einmal sehen lassen. Taschen aus alten Jeans-Hosen, Wollwaren, Holz- und weitere Dekorationsartikel sowie jede Menge Speisen- und Getränkeangebote reihten sich Bude an Bude. „Dass wir den Markt auch im nächsten Jahr organisieren ist selbstverständlich“, versprach Veranstalter Frank Hamann und betonte: „Von so ein bisschen Wasser lassen wir uns nicht die Laune verderben.“