Parken in der City: Viele Fragen zum neuen Parkkonzept

Parken in der City : Viele Fragen zum neuen Parkkonzept

Bezirksvertretungen haben Mittwochabend nichts beschlossen.

Krefeld. Innerhalb der Ringe ist in Krefeld ausreichend Parkraum vorhanden. Nur nicht geordnet und schnell zu finden. Das soll sich zum Wohle der Anwohner, aber auch derjenigen, die nur bis zu zwei Stunden in der Innenstadt auf der Straße parken wollen, ändern. Möglich werden könnte das durch das neue Parkraumkonzept Innenstadt (PKI).

Das hat Michael Vieten von der beauftragten Ingenieurgesellschaft Stolz am Mittwoch gleich vier Bezirksvertretungen in einer einzigen Sitzung vorgestellt. Diese pragmatische Vorgehensweise ist in Krefeld noch nie vorgekommen, hatte zu Beginn der Sitzung in der Aula der Kaufmannsschule Gerda Schnell erklärt. Die Vorsitzende der Bezirksvertretung Mitte leitete die Sitzung und sammelte im Anschluss an den 50-minütigen Vortrag Fragen aus dem großen Plenum.

Sie machte jedoch bereits zu Beginn klar, dass an diesem Abend nicht über den vorliegenden Antrag der CDU-Bezirksfraktionen Mitte-Nord-Süd-West entschieden werde, nach deren eigenen Wunsch. Die CDU hatte zunächst per Antrag gefordert, dass die Beratung und Entscheidung über das Parkraumkonzept bis zur Erstellung und Vorlage eines Mobilitätskonzeptes für die Innenstadt zurückgestellt und dementsprechend die Stadtverwaltung mit der Ausarbeitung beauftragt wird.

Gabi Schock (SPD) regte an, dass das Parkraumkonzept auch in dem von ihr geleiteten Planungsausschuss erörtert wird. „Jeder zweite der insgesamt 8000 Parkstände im öffentlichen Raum ist derzeit kostenfrei und von einer Stunde bis zu mehreren Tagen blockiert“, erklärte Vieten in seinem Vortrag.

Das soll sich ändern, indem künftig jeder Platz kostenpflichtig und maximal zwei Stunden zu nutzen ist. Wo dann privater Besuch oder niedergelassene Ärzte noch problemlos parken könnten oder wer denn vorwiegend in der City parke, waren nur einige der anschließenden Fragen.