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Wirtschaft: IT-Dienstleister Incas bleibt Krefeld weiterhin treu

Wirtschaft : IT-Dienstleister Incas bleibt Krefeld weiterhin treu

Das Unternehmen, das seit 20 Jahren im Europark Fichtenhain zur Miete wohnt, baut jetzt nebenan im Businesspark.

Krefeld. Dienstag rollte zum obligatorischen Spatenstich im Businesspark Fichtenhainer Allee ein riesiger Bagger am Bauplatz an der Medienstraße an. Dort errichtet der IT-Dienstleister Incas, der bisher etwa 100 Meter entfernt im Europark Fichtenhain zur Miete wohnt, sein eigenes Firmengebäude mit 500 Quadratmeter Nutzfläche.

Rund eine Million Euro investiert das Unternehmen und will schon im Herbst 2017 einziehen. „Wir wachsen kontinuierlich im IT-Geschäft und stoßen an räumlich bedingte Grenzen“, nennt Geschäftsführer Roland Janke den Hauptgrund für den ortsnahen Standortwechsel.

Sein Geschäftsführerkollege Stefan Pollok hat die Zahlen dazu parat: „Wir wollen unser Personal von derzeit 25 auf 40 Mitarbeiter aufstocken und suchen Softwareentwickler, Systemintegratoren und Vertriebsleute.“ Das sei der rasanten Entwicklung im Cloud Computing (siehe Kasten) und der steigenden Nachfrage nach IT-Outsourcing und IT-Sicherheit geschuldet.

Man habe sich einige Mietobjekte angesehen und sich nach der Kalkulation für die Kaufvariante entschieden. Mit heimischer Unterstützung: Finanzpartner ist die Sparkasse, ein Krefelder Architekturbüro wurde mit der Planung beauftragt.

Vor allem nach der jüngsten Gewerbesteuererhöhung in Krefeld habe man sich auch in Nachbargemeinden nach einem Grundstück umgeschaut, berichtet Pollok. „Dank der intensiven Betreuung durch die Wirtschaftsförderung haben wir uns aber letztlich für eines der letzten Filetstücke im neuen Businesspark entschieden“, sagt Janke und ergänzt: „Nicht zuletzt auch wegen unserer langjährigen Mitarbeiter, denen wir keine weiteren Wege zumuten wollten.“ Auch für Pollok ist es eine Herzensangelegenheit: „Das Gewerbegebiet hier ist ein Traum.“ WFG-Geschäftsführer Eckart Preen freut sich, dass es gelungen ist, Incas dauerhaft an den Standort zu binden.

Schließlich ist der IT-Spezialist schon seit 1996 im Europark Fichtenhain zu Hause, wo auch die Incas Training und Projekte GmbH residiert. Früher gehörten die Firmen zusammen, inzwischen sind sie rechtlich getrennt.

Architektin Katharina Kulla hat wunschgemäß ein zweistöckiges Gebäude in Stahlbetonbauweise geplant.