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Film über Beethoven vom Jungen Theater

Theater : Film über Beethoven vom Jungen Theater

Anstelle des ursprünglich geplanten Theaterabends vom „Das Junge Theater“ des Theaters Krefeld und Mönchengladbach entstand eine Filmversion des Beethoven-Projektes.

„Beethoven abgedreht“ – angesichts des durch Corona ein wenig in Schieflage geratenen Beethoven-Jahres kann man das getrost so sagen. Doch dieser kecke Titel birgt mehr in sich. Nicht nur die abgedrehte Seite des Jahres und die ohnehin auch mehr als oft abgedrehte Seite des Komponisten selbst, sondern auch den Begriff aus der Kinematografie. Denn die jungen interdisziplinären Theatermenschen vom „Das Junge Theater“ des Theaters Krefeld und Mönchengladbach haben einen Musikfilm über Beethoven abgedreht – der am Sonntag, 21. Juni, präsentiert wird.

Anstelle des ursprünglich geplanten Theaterabends entstand eine Filmversion des Beethoven-Projektes: Regisseurin Katja Bening hat gemeinsam mit dem musikalischen Leiter und Pianisten Michael Preiser ein Programm konzipiert, in dem spartenübergreifend die Künstler des Jungen Theaters zu Wort, (Tanz)schritt und Ton kommen, heißt es vom Theater. Vier Mitglieder des Opernstudios Niederrhein (Guillem Batllori, Maya Blaustein, Woongyi Lee, Boshana Milkov), zwei Tänzerinnen (Julianne Cederstam, Alice Franchini), ein Schauspieler (Raafat Daboul) sowie die vier Mitglieder der Orchesterakademie (Viola Gaebel, Inka Jans, Justinas Kaunas, Tekla Varg) beleuchten in etwa 35 Minuten die „weniger bekannten Seiten des Komponisten“. Die „lyrischen Lieder, kecken Duette, skurrilen Kanons“, aber auch Zitate aus dem berühmten „Brief an die unsterbliche Geliebte“ erzählen wie in einem Kaleidoskop die Geschichte.

Zu sehen ist das von Bird’s eye productions Köln umgesetzte Filmprojekt ab Sonntag, 21. Juni, 19.30 Uhr, auf dem Youtube-Kanal des Theaters. Laki

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