Krefeld: Unruhe bei Deutschen Edelstahlwerken bleibt trotz Kapitalerhöhung

Jobabbau befürchtet : Unruhe bei Edelstahlwerken bleibt trotz Kapitalerhöhung beim Mutterkonzern

Der angeschlagene Stahlhersteller Schmolz + Bickenbach soll eine Kapitalerhöhung bekommen. Das könnte auch Auswirkungen auf die Deutschen Edelstahlwerke in Krefeld haben. Ein Stellenabbau ist aber gewiss.

Die Schweizer Finanzmarktbehörde hat am Montag den Weg für eine Kapitalerhöhung des börsennotierten Schweizer Konzerns Schmolz + Bickenbach frei gemacht. Das berichtete unter anderem die Neue Zürcher Zeitung am Montag. Die Kapitalerhöhung soll ein Volumen von mindestens 325 Millionen Franken erreichen.

Diese Nachricht dürfte auch die rund 640 Mitarbeiter der Deutschen Edelstahlwerke (DEW) in Krefeld und den weiteren Standorten in Deutschland interessieren; die DEW sind eine Tochter der Schweizer Konzerns, der im November eine Fortsetzung seiner „Personalrestrukturierungsmaßnahmen“ angekündigt hatte. Da die Produktion der DEW heruntergefahren werden sollte, werde auch weniger Personal benötigt – unklare Aussichten für die Beschäftigten der DEW, die schon seit Wochen Kurzarbeit fahren. Auch am Standort müssen sie mit Stellenstreichungen rechnen.

(Red)