„Sonst geht das Licht aus“

Jens Sieberger wünscht sich, dass Handball-Bundesligist HSG von Sponsoren und Fans mehr beachtet wird.

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p class="text"><span style="font-weight: bold;">Düsseldorf. Seine Art Handball zu spielen, ist in der Bundesliga selten geworden. Jens Sieberger ist kein Reißer, obwohl er mit seiner ausgefeilten Technik Lücken in jede Abwehr reißen kann. Der 31-Jährige verkörpert die Rolle des trickreichen Mittelmanns bei der HSG. Er ist ein Aufbauspieler, der alle Kniffe kennt und weiß, wie man seine Gegenspieler richtig einsetzt. Am 18. Februar geht es für die HSG mit dem Heimspiel gegen Frischauf Göppingen in der Bundesliga und im Kampf um den Klassenerhalt weiter. Wie sprachen mit Jens Sieberger über die Bundesliga, die WM und seine Zukunft.

Wie stehen die Chancen, dass die HSG in der 1. Bundesliga bleibt?

Sieberger: Ich gehe fest davon aus, dass wir es schaffen. Wir haben zwar unsere Heimspiele gegen die direkten Konkurrenten gewonnen, aber auswärts waren die Ergebnisse bisher enttäuschend.

Sieberger: Nils Lehmann ist ein junger Trainer, der sehr viele neue Elemente in die Arbeit mit der Mansnchaft einbringt und feinfühlig in die Mannschaft hineinhorchen kann. Auch gegenüber den älteren Spielern ist er sehr aufgeschlossen für Ideen, die uns weiterbringen. Es ist gut, dass er keinVollprofi ist und nicht so fanatisch nur an Handball denkt.

Sieberger: Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Wenn es aber passieren sollte, wäre das ganz bitter. Die Sponsoren sind ein wichtiger Faktor. In diesem Bereich muss unbedingt etwas passieren. Sonst geht hier in einigen Jahren das Licht aus. Man darf nicht vergessen, dass die HSG mit den geringsten Etat in der Liga hat.

Sieberger: Mein Bruder hat mir zu Weihnachten eine Karte für ein Halbfinale in Köln geschenkt, und auch beim Finale werde ich dabei sein.