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Wuppertaler SV: Einschaltquote bei WSV-Partie unter dem Durchschnittswert

Wuppertaler SV : Einschaltquote bei WSV-Partie unter dem Durchschnittswert

Das Regionalliga-Spiel im Lohrheidestadion wurde von Sport 1 live übertragen. Rund 210.000 Zuschauer schalteten ein.

Wuppertal. Gut 210.000 Zuschauer verfolgten am Montagabend durchschnittlich die Regionlliga-Partie zwischen Wattenscheid und dem WSV beim Spartensender Sport1. Damit blieb die Partie unter dem Durchschnittswert für Regionalliga-Spiele aus der vergangenen Saison von 230.000 zurück. Besonders hoch war das Interesse an dem eher über weite strecken tristen Unentschieden zwischen den beiden Traditionsvereinen in der Zeit von 20.30 bis 21 Uhr. Hier gab es den Spitzenwert von 350.000, wie ein Sprecher von Sport1 erklärte.

Mit dem Remis leben konnten die meisten WSV-Spieler. Auch Gaetano Manno, der sich aktuell allerdings in einer für ihn ungewohnten Rolle befindet - nämlich in der des Reservisten. Er kam auch in Wattenscheid erst nach 84 Minuten ins Spiel, konnte keine Impulse mehr setzen. "Solch ein Kapitel hatte ich auch noch nicht in meiner Karriere. Denn ich war bislang überall gesetzt. Aber ich kann den Trainer verstehen, dass er keine Umstellung vornimmt, denn die Mannschaft spielt gut", sagt Manno, der sich weiter über das Training anbieten will. Seine Vorahnung am Montagmorgen traf dabei nicht ein. "Ich hatte dem Trainer gesagt, dass ich ein Tor machen würde." Wichtig sei, dass die Kommunikation offen und ehrlich geführt werde. "Das ist der Fall."

Manno wird also nicht der nächste Abgang beim WSV sein, der den Club aus Unzufriedenheit über die eigene Situation verlassen wird. "Nicht mit 35", sagt er und schmunzelt. Wie es mit ihm nach dieser Saison weitergeht, wollte er noch nicht sagen. Auch nicht, ob ihn der Verein vielleicht in eine Position außerhalb des Rasens einbinden will. "Ich werde demnächst zum zweiten Mal Vater, das steht jetzt im Mittelpunkt."

Weitere Stimmen zum Spiel:

Kevin Hagemann: "Wir hatten in der ersten Halbzeit gute Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Das ist uns leider nicht gelungen. In der zweiten Hälfte haben sich beide Mannschaften neutralisiert, da sind wir nicht mehr zwingend nach vorne gekommen. Das Unentschieden geht daher in Ordnung, Freitag geht's weiter."

Christopher Kramer: "Wir hätten natürlich gerne gewonnen und wären dann Erster gewesen. Wir hatten die Möglichkeiten, aber nicht das Quäntchen Glück. Wir spielen jetzt am Freitag wieder zu Hause und wollen es da besser machen. Ich habe mit gerissenem Außenband gespielt und konnte erst seit Freitag wieder mittrainieren. Auf dem Platz hat es aber dennoch ganz gut geklappt, jetzt ist morgen (Dienstag) erst einmal Regenaration und dann gucken wir mal, wie es mit Freitag ausschaut."