Krefeld Pinguine: Trainer Reid mit Vorbereitung bisher zufrieden

Eishockey : Halbzeitbilanz der Pinguine-Vorbereitung: Postel gehört zu den Gewinnern

Nach drei Wochen Training ist Trainer Brandon Reid trotz Niederlage zufrieden.

Drei Wochen Vorbereitung liegen hinter den Spielern der Krefeld Pinguine. Die Hälfte ist herum, am 13. September geht es in der Liga wieder um die Punkte. Bis dahin wartet noch einiges an Arbeit auf die Mannschaft von Trainer Brandon Reid, der nach dem ersten Testspiel am Sonntag gegen Frankfurt (2:3 n.P.) aber dennoch ein positives Fazit zieht: „Wir haben beim Pressing und in der Defensive an einigen Dingen gearbeitet und das haben die Spieler gut umgesetzt.“ Besonders zufrieden zeigte sich der Kanadier auch mit dem Unterzahlspiel – an Powerplay, einfachen Puckverlusten sowie der Aufmerksamkeit bei gegnerischen Wechseln muss aber noch gefeilt werden. Dinge, die Reid in dieser Woche trainieren ließ und die beim Vorbereitungsturnier in Dresden am Wochenende umgesetzt werden sollen.

Alex Trivellato wird erster Pinguine-Torschütze

Mit dabei sein wird dann auch Niklas Postel, der bis dato als einer der Gewinner der Vorbereitung gilt. Der 21-Jährige überzeugte in Training und Spiel. Reid: „Er hat schnell und stark gespielt. Seine Defensivarbeit war für einen jungen Spieler, wie er es ist, sehr gut. Er zeigt jeden Tag, wie sehr er bei uns sein möchte.“ Auch Grant Besse und Vinny Saponari imponierten dem Trainer in ihrem Zusammenspiel ebenso wie Alex Trivellato, der am Sonntag das erste Tor der Pinguine-Saison erzielte.

Für alle geht es bereits am Freitag nach Dresden. Nach einer kurzen Trainingseinheit am Abend treffen die Pinguine am Samstag (16 Uhr) auf den tschechischen Erstligisten HC Litvinov. Im zweiten Duell stehen sich die Dresdner Eislöwen und der EV Landshut gegenüber. Am Sonntag treffen dann beide Gewinner sowie Verlierer aufeinander. Erstmals wird dann auch die gegen Frankfurt geschonte erste Reihe um Daniel Pietta, Chad Costello und Jeremy Welsh auf dem Eis stehen. Auch Torsten Ankert soll spielen, denn Reid will einen ersten Eindruck von seinen Top-Leuten bekommen: „Unsere Top-Spieler sollen zeigen, dass sie ihren Status verdient haben. Ich bin gespannt, wie unsere Special Teams laufen werden. Litvinov ist ein sehr erfahrenes Team, das schnell auf dem Eis ist.“ Im Tor wird definitiv Neuzugang Jussi Rynnäs stehen. Sein Kollege Dimitri Pätzold wird aufgrund muskulärer Probleme ausfallen, ein Einsatz zu Saisonbeginn ist laut Sportdirektor Matthias Roos aber nicht in Gefahr.

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