Kolumne Gute Reise Fremder Mitschläfer

Endlich verreisen: Nach drei Jahren Pandemie und Lockdown-Erfahrungen – nicht nur,  was die Einreise in Urlaubsländer, sondern auch die Kasernierung im eigenen Zuhause angeht – zieht es viele Menschen in die Ferne.

Wuppertal

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Foto: Schwartz, Anna (as)

Und, Überraschung, nicht nur Singles interessieren sich für Solo-Urlaub, sondern durchaus auch Verheiratete. Menschen in einer Beziehung, Familienväter und -mütter, die nach der intensiven Gemeinsamkeit mal eine Auszeit benötigen, suchen die Erfahrung mit sich selbst auf Reisen.

Medienberichten und Umfragen zufolge spielen dabei unterschiedliche Motive eine Rolle, unter anderem das Bedürfnis nach Freiheit, Selbstfindung, Neugier und Abenteuerlust. Scheu vor einem „Dinner for One“ sollte man dabei nicht haben, und ein klein wenig Kontaktfreudigkeit hilft auch gegen das Gefühl, sich angesichts trauter Zweisamkeit an Nebentischen wie das fünfte Rad am Wagen zu fühlen. Bei einigen Veranstaltern kann man ein halbes Doppelzimmer buchen  – und damit einen Überraschungs-Mitschläfer. Unabhängig vom Ausgang des Experiments dürfte das gemeinsame Nächtigen mit Wildfremden eine Erfahrung fürs Leben werden.

In diesem Sinne: Gute Solo-Reise!  

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