Kolumne Gute Reise Der rasende Brite

Von Claudia Kasemann

Wuppertal

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Foto: Schwartz, Anna (as)

Der Brite Russ Cook hat sein Ziel erreicht: Nach einem fast einjährigen Lauf durch den afrikanischen Kontinent kam der 27-Jährige jetzt in Tunesien an, wie AFP-Reporter beobachteten. Cook hatte seinen Lauf am 22. April 2023 am südlichsten Punkt Afrikas, dem Kap Agulhas in Südafrika, gestartet. Seine Reise führte ihn mehr als 16000 Kilometer weit bis nach Tunesien. Am Ende seines Projekts hatte er 19 Millionen Schritte in 16 Ländern getan, meldet AFP. Mit seinem Lauf habe Cook mehr als 550000 Pfund (rund 641000 Euro) an Spenden für die Organisationen Running Charity und Sandblast gesammelt. Er wolle er andere Menschen dazu inspirieren, „ihren Träumen ein bisschen mehr zu folgen“, hatte der aus Worthing in Südengland stammende Cook zu Beginn seines Projekts erklärt.

Ob der junge Brite ein Nachfahre des berühmten Thomas Cook ist, wird nicht erwähnt. Der Tourismus-Pionier (1808-1892) und „Erfinder“ der Pauschalreise war seinerzeit übrigens auch in Afrika. Cook organisierte ab den 1860er Jahren die ersten Pauschalreisen und leitete selbst eine Tour mit britischen und amerikanischen Teilnehmern nach Ägypten. Ihnen wurde damals bestimmt ein Traum erfüllt – und das ganz ohne zu rennen.

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