Kolumne Gute Reise Eulen und Lerchen

Von Claudia Kasemann

Wuppertal

Wuppertal

Foto: Schwartz, Anna (as)

Reisen über mehrere Zeitzonen: Da ist man oft müde, manchmal erschöpft und unkonzentriert. „Von Jetlag wird dann gesprochen, wenn der Körper nach einer Zeitverschiebung keinen natürlichen Schlaf-wach-Rhythmus findet“, erklärt die Schlafmedizinerin Prof. Kneginja Richter und erklärt:  Spätaufstehern, die nachts aktiv sind - den sogenannten Eulen – falle der Flug nach Westen oft ein bisschen leichter, während Frühaufsteher - die Lerchen - den Flug nach Osten wiederum etwas besser verkrafteten.

Allen wird geraten, das Schlafmuster schon einige Tage vor dem Flug langsam an die Zeitzone im Reiseland anzupassen und  sich am Ziel auf die gültige Zeit einzustellen.

Doch was tun, wenn die Reise nach Westen eigentlich eine nach Osten ist? Zum Beispiel erlebt bei einem Flug an einem Samstagnachmittag von Frankfurt über Los Angeles und Honolulu nach Neuseeland? Da dehnt sich der Abflugtag nämlich ewig aus, in Honolulu ist viele Flugstunden später immer noch Samstag. Dann, endlich: Ankunft in Auckland, Neuseeland. Bei der Landung ist es 8 Uhr morgens – am Montag. Den Sonntag hat die Datumsgrenze verschluckt. Good Morning jedenfalls, bitte nun die Schlafmaske weglegen und möglichst wachbleiben!

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