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Tod an Wuppertaler Kleingartensiedlung: Prozess im Januar

Justiz : Tod an Kleingartensiedlung: Prozess im Januar

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 33-Jährigen Totschlag vor.

Passanten hatten am späten Abend des 28. Mai gegen 23 Uhr den schwer verletzten Mann (58) auf dem Weg in die Kleingartenanlage „Im Springen“ in Barmen gefunden. Er starb kurz darauf an den Folgen. Am 9. Januar beginnt der Prozess gegen einen 33-Jährigen, der den Mann tödlich verletzt haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor. Laut Anklage sollen die beiden Männer, die sich bis dahin nicht kannten, einander gegen 22 Uhr zufällig an der Kleingartensiedlung begegnet sein. Bei ihrer anschließenden Unterhaltung sei der 33-Jährige so wütend geworden, dass er seinen Gesprächspartner angriff, ihn schlug, trat und auch würgte. Er soll ihn zu Boden gestoßen, ihn dort liegen lassen haben, um ein Rohr zu holen. Damit soll er dem 58-Jährigen auf den Kopf geschlagen haben. Dieser sei noch am Tatort gestorben. Ein großes Polizeiaufgebot suchte am Folgetag das Gelände rund um die Kleingartenanlage ab. Am 30. Mai hat die Polizei den 33-Jährigen festgenommen. In den Vernehmungen der Polizei soll er die Tat gestanden haben. Er kam in Untersuchungshaft. kati