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Bericht: Löschzug Dönberg verzeichnet 179 Einsätze

Bericht : Löschzug Dönberg verzeichnet 179 Einsätze

Die Feuerwehr zog beim Jahrestreffen im Gerätehaus Bilanz und ehrte ihre Mitglieder.

Wenn die Brandschützer zur Jahresabschlussfeier ins Gerätehaus an der Horather Straße einladen, ist das alles andere als eine feuerwehrinterne Veranstaltung. Wie sehr der Löschzug auch im gesellschaftlichen Leben Dönbergs verankert ist, verdeutlichte die Liste der zahlreichen Gäste: Sie reichte vom stellvertretenden Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Lüppken über Bürger-, Sport- und Schützenverein bis zum Posaunenchor und dem Pfarrehepaar Katrin und Jan Fragner. Nicht zu vergessen der Förderverein der Feuerwehr Dönberg: „Sie sind unverzichtbar für unseren Löschzug“, bedankte sich Brandoberinspektor Peter Schnell für dessen permanente, tatkräftige Unterstützung, zuletzt bei der Erstellung der neuen, kürzlich eingeweihten Schulungsräume.

Einen bebilderten Jahresrückblick präsentierten Alex Eckermann und Dominik Stiens: Einsätze, die den Löschzug zum Teil über Stunden beschäftigten, wie am 26. Juni der Großbrand in der Bandweberei am Deckershäuschen, der Küchenbrand in einem Hochhaus an der Gustav-Heinemann-Straße am 30. Oktober oder erst vor vier Wochen die Rettung eines Rindes. Dazu schaute das Duo auf die gesellschaftlichen Ereignisse des Jahres, angefangen beim traditionellen Neujahrsempfang über das alljährliche Hahneköppen bis zur gemeinschaftlichen Tour zum Tagebau in Garzweiler. Feier und Feuer gingen beim Feuerwehrfest vom 10. bis 12. Mai ineinander über: So musste der Löschzug am letzten Festtag zu einem Brand an der Wiesenstraße ausrücken. Insgesamt zählte die Dönberger Einheit seit Jahresbeginn 179 Einsätze, darunter 54 Hilfeleistungen und 52 Brandeinsätze.

Alle Zahnräder greifen beim Löschzug bestens ineinander

Als Zahnräder unterschiedlicher Größe, die hervorragend ineinandergriffen und funktionierten, bezeichnete Andreas Steinhard den Löschzug Dönberg – und dies mit einer Mitmenschlichkeit, die berühre: „Darauf könnt ihr stolz sein!“ Der stellvertretende Branddirektor, der die Grüße von Feuerwehrchef Ulrich Zander überbrachte, bedankte sich für die absolut verlässliche Unterstützung der Dönberger, die im vergangenen Jahr fast 60 Mal bei größeren Schadensereignissen die Wache 1 besetzt beziehungsweise Personal für die Führungsgruppe gestellt hatten.

Neben einer Reihe von Beförderungen, die Steinhard persönlich vornahm, standen mehrere Ehrungen auf dem Programm: So hatte Sascha Kaufhold im abgelaufenen Jahr keinen einzigen Dienst versäumt. Außerdem wurde ihm für sein herausragendes Engagement für die Brandschutzerziehung die Ehrennadel der Feuerwehr Wuppertal in Silber verliehen. Für langjährige Unterstützung der Feuerwehr wurde Schreinermeister Ulrich Eckermann, als Presbyter zudem quasi Nachbar des Löschzuges, ausgezeichnet. Die letzte Ehrung des Abends brachte indessen Brandoberinspektor Michael Stephan, der den Jahresabschluss mit seinem Führungsteam Peter Schnell, Ralf Bröschet und Dominik Stiens moderiert hatte, aus dem Konzept. Ralf Bröschet dankte dem Zugführer im Namen der gesamten Mannschaft für dessen unermüdlichen Einsatz: „Du hast diesem Löschzug ein Fundament gegossen, auf dem wir alle bauen können!“