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Stadt reagiert auf Kritik zur Situation am Kirchplatz

Stadt reagiert auf Kritik zur Situation am Kirchplatz

Zentrum. In ihrer gestrigen Ausgabe berichtete die WZ über die anhaltende Kritik von Anliegern und Immobilienbesitzern über die Entwicklung auf dem Kirchplatz nach dem Einzug des Café Cosa an der Calvinstraße 21. Die Anwohner befürchten Belästigungen durch die Besucher des Cafés für Alkohol- und Suchtkranke vor allem für ihre Kunden und Mieter.

Am Dienstag hatte die Steuerungsgruppe zur Sicherheit und Sauberkeit auf Straßen und öffentlichen Plätzen in einer Sondersitzung mit den Betreibern des Café Cosa, dem Freundes- und Förderkreises Suchtkrankenhilfe, sowie dem Vermieter, der Evangelischen Kirche, über die Beschwerden der Anwohner diskutiert. „Wir haben eine Reihe von Maßnahmen besprochen, aber es gibt keine Patentrezepte, sagt Michael Lehnen, Leiter des Sozialamtes. Er kündigte an, dass im Bereich des Kirchplatzes in Zukunft verstärkt Streetworker zum Einsatz kommen und die Sauberkeit auf dem Platz verschärft kontrolliert würde. „Außerdem wollen wir die Beleuchtungssituation am Eingang zum Café Cosa hinter dem Container verbessern“, kündigte Michael Lehnen an. In der Vergangenheit hatte es Beschwerden wegen Wildpinklern in diesem Bereich gegeben. „Die Steuerungsgruppe wird sich regelmäßig mit dem Thema Kirchplatz beschäftigen“, kündigte Lehnen an. Die Polizei hatte auf Anfrage der WZ über zehn Einsätze Anfang März innerhalb von vier Tagen berichtet. In der Mehrzahl habe sich die Polizei dabei um hilflose Personen kümmern müssen. ab