„Wir haben eine überragende Saison gespielt“

„Wir haben eine überragende Saison gespielt“

Der BHC genießt den Moment des Triumphes.

Typisch BHC: Nach vollbrachter Arbeit wurde es in der Halle fröhlich familiär. Statt Freibier gab es ein Gratulationscours für die Mannschaft auf dem Feld und die Mannschaft drumherum, die von vielen der Fans auf den Tribünen und dem Hallengrund noch länger begleitet wurde. Natürlich gab es Dankesworte, sei es an die Spielerfrauen, die Ehrenamtlichen oder die Sponsoren, wozu passend „Money, money, money“ gespielt wurde.

BHC-Beirat Jörg Föste schickte auch einen Gruß nach Kiel, wo BHC-Ikone Viktor Szilagyi den Weg des BHC weiter interessiert verfolgt, auch wenn er seit Januar Sportlicher Leiter beim großen THW ist. „Das haben sich die Spieler und der Trainer nach dieser überragenden Saison redlich verdient. Ich weiß, wie hart sie dafür gearbeitet haben“, hatte Szilágyi schon am Nachmittag unserer Zeitung gesagt und für den Abend fest die Daumen gedrückt. Er habe schon immer gesagt: „Der BHC gehört in die erste Liga.“

Trainer Sebastian Hinze selbst meinte nach dem Schlusspfiff: „Es ist schön, dass es heute passiert ist, worauf wir die gesamte Saison hingearbeitet haben.“ Obwohl es eigentlich schon keine Fragezeichen mehr gegeben habe, herrsche nun große Erleichterung. „Nach den ersten Minuten, war schon klar, dass wir das Spiel nicht mehr verlieren würden“, sagte Kapitän Kristian Nippes, der zusammen mit Jan Artmann und Arnor Gunnarsson zu den drei Spielern gehört, die beim bislang letzten Erstligaaufstieg in der Saison 2012/13 schon dabei gewesen waren. „Wir haben diese Woche klasse trainiert und heute klasse gespielt“, fand Gunnarsson. Der Rechtsaußen und beste BHC-Schütze der Saison dankte gleichzeitig dem BHC-Macher-Trio Jörg Föste, Sebastian Hinze und Philipp Tychy. „Sie haben hier vor der Saison klasse Spieler dazu geholt. Wir haben eine überragende Mannschaft und eine überragende Saison gespielt.“

Dass die noch nicht zu Ende ist, daran erinnerte Torwart Christopher Rudeck bei allen Glücksgefühlen: „Wir haben noch sieben Spiele vernünftig zu spielen“, sagte der Top-Sportsmann aus dem hohen Norden. Das nächste schon am Sonntag in Emsdetten. Nach der familiären Feier am Freitag sollte das kein Problem sein, auch wenn der ganz große Druck jetzt weg ist. gh