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So will die Stadt Wuppertal bei den Sportlern Energiekosten sparen

Sportstätten : Alle Bäder sollen offen bleiben

5300 Flüchtlinge aus der Ukraine haben in Wuppertal Zuflucht gefunden. Auch Sporthallen dienen als Unterkunft.

Die Sportler in Wuppertal werden wegen der Auswirkungen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine weiterhin Einschränkungen hinnehmen müssen. Wie Sportamtsleiterin Alexandra Szlagowski im Sportausschuss berichtete, sollen möglichst alle Sportstätten offen bleiben. Das gilt insbesondere für die Bäder, denn die Fortführung der Schwimmausbildung habe höchste Priorität. Die Wassertemperatur könne nicht unter 26 Grad gesenkt werden. Für die Sport- und Turnhallen gelte in der kalten Jahreszeit eine Untergrenze von 17 Grad. Die Heizperiode soll erst Mitte Oktober beginnen. „Wir haben ein Maßnahmenpaket, das verschiedene Eskalationsstufen vorsieht“, so die Sportamtsleiterin. Die Sporthalle Gathe ist nicht mehr durch Flüchtlinge belegt. Die Dreifachhalle Hilgershöhe soll nach den Herbstferien wieder für den Schul- und Vereinssport nutzbar sein. Auf nicht absehbare Zeit werden als Energiesparmaßnahme die städtischen Saunen geschlossen bleiben. Die Schwimmausbildung habe Vorrang, so Alexandra Szlagowski. ab