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Der BHC will im Stil der Fußball-Wikinger jubeln

Der BHC will im Stil der Fußball-Wikinger jubeln

Handballer präsentieren sich in Solingen. Rückraumschütze Fabian Gutbrod fällt mit Innenbandriss acht Wochen aus.

Wuppertal. Das herausragend gute Wetter und die Olympischen Spiele in Rio im Fernsehen dürften einige abgehalten haben. Dennoch war die Kassenhalle der Stadt-Sparkasse Solingen gut gefüllt, als Moderatorin Yvonne Peterwerth das Team des Bergischen HC für die Saison 2016/2017 präsentierte.

Mit dabei: Arnor Gunnarsson, der aufgrund der EM-Teilnahme seines Fußball spielenden Bruders mit Island eine unglaubliche Zeit erleben durfte. Der Rechtsaußen kündigte an, den legendären Schlachtruf nach Siegen auch beim BHC einzuführen: „Das möchten wir unbedingt machen.“ „Unser erstes Zwischenziel haben wir mit der bis jetzt sehr guten Vorbereitung erreicht“, sagte Trainer Sebastian Hinze. Da wusste Hinze noch nichts von der Schwere der Verletzung, die sich der Rückraumschütze Fabian Gutbrod im Training zugezogen hatte. Wegen eines Innenbandrisses im linken Knie, der konservativ behandelt wird, fällt Gutbrod acht Wochen aus und wird dem BHC in etlichen wichtigen Spielen zu Beginn der Saison fehlen.

Neben Cheftrainer Sebastian Hinze sorgt Viktor Szilágyi dafür, dass die Löwen am Spielfeldrand breiter aufgestellt sind. Der langjährige Weltklasse-Mann glaubt fest daran, dass sich die deutsche Elite-Klasse wieder als stärkste Liga der Welt beweisen werde. „Es kann Mannschaften geben, die vom Abstiegskampf ausgegangen sind und sich im gesicherten Mittelfeld wiederfinden. Und umgekehrt.“

Stolz auf die Entwicklung, die der BHC genommen hat, ist Philipp Tychy. Der Geschäftsführer rührte die Werbetrommel für das am 11. September um 15 Uhr in der Kölner Lanxess Arena stattfindende Derby gegen den VfL Gummersbach. „Es ist mir sehr leicht gemacht worden,“, sagte Zugang Uros Vilovski. Trotz der noch bestehenden Sprachbarriere ist der serbische Kreisläufer im 16er-Kader gut integriert.