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Musik: Die Vielfalt der afrikanischen Kulturen

Musik : Die Vielfalt der afrikanischen Kulturen

Beim Afrital-Festival im Freibad Mirke gab es Eindrücke für alle Sinne.

Wer am Wochenende in der Nähe des Freibad Mirke unterwegs war, dem konnte es kaum entgehen: Denn überall war der Klang afrikanischer Trommeln zu hören. Die Rede ist hier vom „Afrital“-Festival, das diesmal unter dem Motto „Feel the Spirit“ stattfand – „Spüre den Geist“.

Nach dem Pilotprojekt im Vorjahr kamen Besucher am Samstag und Sonntag nun das zweite Mal mit der Vielfalt afrikanischer Kultur in Berührung. Organisiert wurde das Ganze wieder von Frank Manß von der Agentur Fomjam-Music in Kooperation mit dem Verein Pro Mirke, dem auch Heiner Mokroß vom Freibad Mirke angehört.

Für 15 Euro oder eben 12 im Vorverkauf konnten Interessierte ins Afrital eintauchen. Dort boten sich ihnen kulturelle Einblicke in viele afrikanische Länder. So gab es etwa einen kleinen afrikanischen Markt, an dem allerlei Schmuck und gemalte Bilder gekauft werden konnten. Und auch für Familien mit Kindern wurde einiges geboten. Etwa ein Workshop, bei dem Kinder die Rhythmen besagter Trommeln lernten. „Djembe“, werden die genannt, verrät Heiner Mokroß und fügt hinzu, dass er selbst eine eigene besitzt.

Kulinarisch wurde auch einiges geboten. Im Innenraum des Freibads selbst gab es eher klassisches Bergisches wie Waffeln und Kaffee, draußen konnten Hungrige eine reichliche Auswahl äthiopischer, togolesischer und eritreischer Gerichte ausprobieren. „Schließlich ist das Ziel der Veranstaltung auch ein Kulturaustausch“, sagte Mokroß. Wie die Mitarbeiterin Sarah Girma weiß, ist auch Grünkohl eine beliebte Zutat in der äthiopischen Küche.

Und wer mal etwas abseits des Trubels sein wollte, dem bot sich die 40 000 Quadratmeter große Freibadwiese zur Entspannung an.

Ein Höhepunkt beim Afrital-Festival waren die Bühnenauftritte. So die Gruppe Samson Kidane Band& Friends, die unter anderem mit einem gitarrenähnlichen Instrument namens „Krar“ Songs aus der Stilrichtung „Ethiopian Blues“ spielte. Oder am Sonntag „Saralynn“, die bereits beim Schüler-Rockfestival aufgetreten ist.

Als Partner halfen Sparkasse, Barmenia, WSW, WBS, Akzenta und das Intercity-Hotel. Trotzdem sei das Festival immer noch energisch auf der Suche nach einem Hauptsponsor, erläuterte Mokroß.