Bayer-Klavierzyklus bietet in Wuppertal Abende, die aufhorchen lassen

Konzertreihe : Abende, die aufhorchen lassen

Die Termine für die nächste Spielzeit des Bayer-Klavierzyklus.

. Carolin Sturm, Musikreferentin der Kulturabteilung der Bayer-Werke, spricht vom Klavierzyklus als „großes Aushängeschild“ der Firma in Wuppertal. Mehr als 20 Jahre existiert diese Reihe, in der Weltstars aufgetreten sind. Wieder gibt es in der nächsten Spielzeit vier Klavierabende, die aufhorchen lassen.

 Gleich zu Beginn, am 7. Oktober, kommt ein ganz Großer: Christian Zacharias. Seine Interpretationen der Werke von Domenico Scarlatti sind in aller Munde. Exklusiv in Wuppertal ist mit Fazil Say am 11. November ein weiterer Klaviervirtuose zu Gast. Dritter im Bunde ist Francesco Piemontesi. Am 24. März spielt der ehemalige Schüler von Alfred Brendel, Murray Perahia und Alexis Weissenberg die berühmte Klaviersonate in h-Moll, Liszt-Bearbeitungen einiger Schubert-Lieder und eine Klaviersonate von Schubert.

Schließlich treten am 5. Mai zwei junge Brüder auf: Lucas und Arthur Jussen. Sie gelten derzeit als Shootingstars. Davon kann man sich ein Bild machen, wenn sie vierhändige Klavierwerke von Mozart, Schubert, Fazil Say und „Le sacre du printemps“ von Igor Strawinsky in einer Fassung für die Besetzung aufführen.

Außerdem gibt es am 12. Februar ein Konzert der Bayer-Philharmoniker. Dann präsentiert das semiprofessionelle Orchester Dauerbrenner aus den Radiocharts. Kult ist das Weihnachtskonzerts des Männerchors Bayer Leverkusen. Es findet am 11. Dezember unter der neuen Leitung von Harald Jüngst im Großen Saal der Stadthalle statt. Sopranistin Myung-Hee Hyun und die Mainzer Dombläser kommen mit, wenn das neue Programm mit dem passenden Titel „Schallt, ihr Trompeten“ präsentiert wird.

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