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Heimat- und Schützenverein: Strümper feiern vier Tage im Zelt

Heimat- und Schützenverein: Strümper feiern vier Tage im Zelt

Heimat- und Schützenverein eröffnet die Festtage am Freitag mit Rockkonzert.

Strümp. Die Residenz von Peter III. Wellemsen an der Xantener Straße, mit frischem Grün und goldgelben Papierrosen geschmückt, fällt auf. Am Mittwochabend marschierten die Strümper Schützen mit flackernden Pechfackeln vor ihr auf.

Schließlich geleiten die Kompanien ihren Monarchen vom ersten Umtrunk auf dem Platz Am Schmitterhof stets nach Hause. So richtig los geht das Fest am Freitag.

In zivil wird ab 21 Uhr mit der Stimmungsband Via Via der Auftakt zu dem nur alle drei Jahre stattfindenden Festreigen gefeiert. Der Eintritt kostet 12 Euro, im Vorverkauf 10 Euro. Die feschen Uniformen holen die Schützen erst Samstag aus dem Schrank.

Um 13.15 Uhr marschieren die Mitglieder des Heimat- und Schützenvereins vor der Residenz an der Xantener Straße auf — diesmal zur Serenade zu Ehren des Königshauses.

Anschließend geht es zum Gottesdienst in St. Franziskus (14.15 Uhr) und zur Kranzniederlegung am Ehrenmal. Beim Spätschoppen im Zelt auf dem Fritz-Wendt-Platz werden ab 15.15 Uhr Beförderungen ausgesprochen und verdiente Schützen geehrt.

Die „Nacht der Schützen“, in der die Prinzen und der Jungschützenkönig proklamiert werden, beginnt um 19.30 Uhr. Für musikalische Unterhaltung sorgt an diesem und den weiteren Festabenden die Gruppe California Blue.

Der Sonntag beginnt mit dem Generalappell (9.50 Uhr) vor der Franziskus-Kirche. Regimentskommandeur Franz Nelsen muss dafür sorgen, dass seine Truppen adrett und frisch aussehen, denn von dort geht es zur Fritz-Wendt-Straße, wo die Schützen sich ab 10.15 Uhr bei der ersten Parade des Festes zeigen. Beim anschließenden Frühschoppen werden die Jubilare geehrt.

Ab 15 Uhr bereiten sich Schützen und Hofstaat auf den Großen Festzug vor und die Front wird zu den Klängen des Präsentiermarschs abgenommen. Höhepunkt des Umzuges sind die Serenade und die anschließende Parade auf dem Fouesnantplatz.

Beim abendlichen Festball stehen die Kompaniekönigspaare im Zentrum des Interesses. Der Eintritt ist übrigens frei.

Wer Montag frei hat, trifft sich zum Frühschoppen mit seinen Kameraden in den Wachlokalen. Erst am Nachmittag steht wieder Dienst auf dem Programm. Um 16 Uhr beginnt der Zug vom Buschend zum Biwak an der Kirche St. Franziskus. Frisch gestärkt zieht das Regiment um 17.30 Uhr zur Schlussparade auf die Fritz-Wendt-Straße.

Im Rahmen des Königsgala-Balls folgen mit Königsproklamation, Serenade und Zapfenstreich die Höhepunkte des Festes.