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Viersen: Kind fliegt bei Bremsmanöver durch das Auto​

Nicht angeschnallt : Kind fliegt bei Bremsmanöver durch das Auto

Ein achtjähriges Kind ist nicht angeschnallt gewesen und bei einem Bremsmanöver gegen die Windschutzscheibe des Autos geflogen. Die Mutter des Kindes gab eine Unfallflucht eines Beteiligten an.

Am Samstagvormittag ist die Polizei zu einer vermeintlichen Unfallflucht auf das Gelände eines Getränkemarktes an der Freiheitsstraße in Viersen gerufen worden. Eine 28-jährige Viersenerin hatte gegen 9.30 Uhr mit ihrem Auto den Parkplatz verlassen wollen und an dessen Ende scharf gebremst. Dadurch war ihr auf dem Beifahrersitz sitzendes achtjähriges Kind in die Windschutzscheibe geflogen. Das Kind war laut Polizei nicht angeschnallt gewesen. Die Scheibe wurde beschädigt, das Kind blieb augenscheinlich unverletzt.

Die Frau gab an, dass ein Auto mit hoher Geschwindigkeit vom Parkplatz eines benachbarten Discounters gekommen sei, deshalb habe sie so stark bremsen müssen, teilte die Polizei mit. Im Verlauf der Ermittlungen vor Ort stellte sich heraus, dass die Autofahrerin ganz normal verkehrsbedingt hatte bremsen müssen, dass es sich nicht um eine notfallmäßige Bremsung aufgrund von Fehlverhalten eines anderen Autofahrers handelte. So wurde aus dem Opfer einer Unfallflucht dann eine Beschuldigte einer fahrlässigen Körperverletzung.

(red)