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Aktivmesse 50 plus in der Gesamtschule Breyell

Aktivmesse 50 plus in der Gesamtschule Breyell

Zwei Tage lang gibt es am Wochenende in der Gesamtschule in Breyell Vorträge und Aktionen.

Breyell. Ab wann man zum „alten Eisen“ gehört, entscheidet heute jeder selbst. Deshalb wird die Aktivmesse 50 plus, die am Wochenende in Breyell, stattfindet, zwei Generationen bedienen. Es gibt Messestände, Vorträge und Aktionen für alle ab 50 Jahre. „So können wir einmal aus der Verwaltungsebene herauskommen und haben die Möglichkeit, Bedürfnisse und Wünsche der Älteren abzufragen“, sagt Nettetals 1. Beigeordneter Armin Schönfelder über die Bedeutung der Veranstaltung.

„Wir wollen den Spagat schaffen: die jungen Alten und die älteren Alten bedienen“, sagt Michael Theven, Fachbereichsleiter der Stadt Nettetal und Mitorganisator der Messe. Die ist erneut eine Kooperation von Nettetal und Brüggen. Nach der erfolgreichen Veranstaltung im vergangenen Jahr in Bracht, hat man sich diesmal für den Veranstaltungsort Breyell entschieden.

„Mit 58 Ausstellern haben wir einen Teilnehmerrekord“, so Theven. Er freut sich über eine bunte Mischung: „Neben den traditionellen Ausstellungsständen finden wieder Fachvorträge statt. Und auf der Aktionsbühne lockt zum Beispiel die beliebte Modenschau für Senioren.“

Auf drei Etagen in der Gesamtschule, Von-Waldois-Straße 6, stehen die Generationen 50 plus zwei Tage lang im Mittelpunkt. „Die Lokalität ist optimal: Geräumig und die oberen Etagen können mit einem Aufzug erreicht werden“, sagt Theven.

Wichtig ist den Veranstaltern, dass es eine Informations- und Impulsmesse ist — verkauft wird also nur indirekt. Theveßen: „Sicher wollen die Aussteller hier und da ihre Produkte vorstellen, in der Hoffnung, sie später auch zu verkaufen.“

Die Themen Gesundheit, Wohnen, Alterssicherung, Generationen-Treffs, Selbsthilfe, Reisen, Freizeit, Kultur, Pflege und Sport werden an beiden Tagen behandelt. „Vorträge gibt es klassisch wieder unter anderem zu den Themen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und richtig vererben“, erzählt Theven. „Neugierig bin ich zum Beispiel auf ein Referat der Volkshochschule mit Erich Schützendorf unter dem Titel ,Alter als Nachspeise’.“