Da verbietet man einmal einen Schneeberg. . .

Da verbietet man einmal einen Schneeberg. . .

Sicher erinnern Sie sich noch an die Beschwerden einiger Besucher des Weihnachtsmarktes 2016 mit Blick auf den Schneeberg für Kinder. Eben wegen dieser Beschwerden hat die Stadt Kempen in diesem Jahr auf die winterliche Attraktion verzichtet.

Da haben sich doch tatsächlich Kinder im vergangenen Jahr erlaubt, mit dem künstlichen Schnee aus dem Grefrather Eisstadion zu spielen und auch noch eine Schneeballschlacht zu machen. Unverschämt! Eine Frechheit! Das gab es früher nicht!

Tja und nun? Das wird sich so mancher an diesem Wochenende beim Blick aus dem Fenster gedacht haben. Es schneit — und das zu dieser Jahreszeit. Was fällt dem Wettergott ein? Jetzt haben die Schneemeckerer aber ein Problem. Wen machen sie jetzt für den Schnee verantwortlich? Stadt und Werbering können sicher nichts für die weiße Pracht. Die Adressierung des Beschwerdebriefes wird also schwierig.

Und persönlich aus dem Haus wagen — das geht wohl auch nicht. Viel zu gefährlich: Man könnte ja eine oder mehrere Schneeflocken abbekommen. Ganz zu schweigen von einem verirrten Schneeball, der einen gefährlich trifft. Igitt!

Wir waren doch alle mal Kinder. Und haben mit Freude im Schnee gespielt, getobt und uns „eingeseift“. Wir haben es überlebt. Freuen wir uns daran, dass der Wettergott uns diese weiße Pracht zum Advent beschert hat. Vielen Dank! In diesem Sinne: Allen — auch den Schneemeckerern — eine fröhliche, besinnliche Adventszeit!