Handball-Verbandsliga: Lank gewinnt Duell der Favoriten

Handball-Verbandsliga: Lank gewinnt Duell der Favoriten

Treudeutsch setzt sich in Hüls durch. TV Oppum siegt 25:23.

Krefeld. An Treudeutsch Lank führt bei der Titelvergabe in der Handball-Verbandsliga kein Weg vorbei. Beim 29:26 (14:11)-Erfolg über den Mitfavoriten Hülser SV war das Team von Trainer Jürgen Hampel über 60 Minuten die klar bessere Mannschaft. Dabei war TuS-Spielmacher Tim van Bösekom mit einer Oberschenkelverletzung nur als Zuschauer auf der Tribüne zu sehen.

Angeführt von den beiden Ex-Oppumern David Kleymann, der später mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ins Krankenhaus kam, und Matthias Lüttges setzten sich die Blau-Weißen verdient durch. Hüls scheiterte vor allem an der Chancenverwertung und verlor Torsten Philipp (Fingerbruch). Bester Akteur war Treudeutsch-Keeper Stefan Schlippes.

Der TV Oppum hat die ersten zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. In einem mitreißenden Auftaktspiel gewann die neuformierte Mannschaft von Trainer Dirk Rauin bei den Moerser Adlern mit 25:23 (14:12). Der Sieg kam erst in der Schlussphase zustande, als Krischa Kersten mit einer feinen Einzelleistung und Nils Wilke nach einem Alleingang zuschlugen.

„Zwei Punkte gegen einen Mitkonkurrenten sind ganz wichtig. Wir haben gesehen, dass wir mit viel Geduld und Disziplin ein Spiel gewinnen können. Außerdem sind wir nach unseren Fehlern ruhig geblieben, auch als Moers schon mit 7:4 führte“, sagte Dirk Rauin. Am Sonntag empfängt der TVO den Hülser SV.

Der Turnklub Krefeld unterlag im mit Spannung erwarteten Landesliga-Derby der Turnerschaft St. Tönis mit 29:32 (11:13). In einer fairen Partie war Schiedsrichter Brandenburg der beste Mann auf dem Feld. Der Unparteiische leitete souverän ganz allein das Spiel, nachdem er kurzfristig für das erkrankte Schiedsrichtergespann eingesprungen war.

Nach zwei Toren von Mario Iskenius verkürzte der KTK noch auf 27:28 (56.), doch viele Fehler folgten, und die Krefelder Aufholjagd wurde nicht belohnt. Die Turnerschaft imponierte ohne Torjäger André Kaul mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

In einer nervösen Begegnung mit zahlreichen Fehlern auf beiden Seiten und zwei guten Abwehrreihen besiegte Adler Königshof II den TV Geistenbeck mit 23:20 (10:10). Erst in der Schlussphase setzte sich Königshof ab. Eine starke Leistung im Adler-Kasten zeigte Alexander Rüther. „Vor dem Gegner hatte ich höchsten Respekt. Ich bin sehr froh über den knappen Sieg“, sagte Adler-Coach Wolf.

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