Verkehr in Krefeld : Das „Wildparken“ auf der Rheinstraße hat ein Ende
Lange waren die Fahrzeuge, die schräg auf dem Seitenstreifen parkten, ein Ärgernis für Verwaltung und Händler, für Radfahrer und Fußgänger sogar häufig eine Gefahr. Der Kommunalbetrieb stellt nun Poller und Fahrradständer auf.
Was lange währt, wird endlich gut – besser kann man die Arbeiten, die derzeit entlang der Rheinstraße zwischen Ostwall und Königstraße zu sehen sind, wohl nicht zusammenfassen. Lange waren die Fahrzeuge, die andauernd schräg auf dem Seitenstreifen parkten – meist bis weit auf den Gehweg –, ein Ärgernis für Verwaltung und Händler, für Radfahrer und Fußgänger sogar häufig eine Gefahr.
Nun hat der Kommunalbetrieb Krefeld damit begonnen, Poller und Fahrradbügel aufzustellen, die das Wildparken verhindern sollen. Die bereits bestehenden Poller und Fahrradständer werden ausgetauscht, um ein einheitliches Bild auf diesem Abschnitt der Rheinstraße zu erreichen. Dabei werden die gleichen Modelle wie beim Ausbau der Neusser Straße/Hansastraße verwendet. Die Kosten der Arbeiten sollen sich auf rund 70 000 Euro belaufen.
Beschlossen wurden die Maßnahmen bereits Mitte vergangenen Jahres im Bauausschuss, nachdem die Verwaltung lange versucht hatte, der Lage mittels Knöllchen Herr zu werden. Nach einer Begehung im Januar 2018 hatten Stadtplaner einen ersten Gestaltungsentwurf für die Rheinstraße von Dionysiusplatz bis Ostwall gefertigt, der Poller und Fahrrad-Lehnbügel vorsah. Doch man entschied sich zunächst gegen die Maßnahme. Stattdessen sollten eben Politessen konsequenter gegen die Wildparker vorgehen. Es folgten tausende von Bußgeldern, ohne jedoch eine sichtbare Verbesserung im Parkverhalten zu erreichen.