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Krefeld: Aufruf für Briefe an Senioren

Briefprojekt in Krefeld : Aufruf für Briefe an Senioren

Das Netzwerk „Lebensqualität im Alter“ hat es sich zum Ziel gesetzt, für eine Entlastung der besonders betroffenen Personengruppe der Senioren zu sorgen.

Durch die notwendig gewordenen Vorsichtsmaßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie kommt es vermehrt dazu, dass soziale Kontakte stark eingeschränkt werden. Aus diesem Grund hat sich das Netzwerk „Lebensqualität im Alter“ zum Ziel gesetzt, für eine Entlastung der besonders betroffenen Personengruppe der Senioren zu sorgen. „Gerade die älteren Mitbürger leiden enorm unter der langen Isolation und sind verzweifelt“, berichtet Sozialpädagogin Katrin Krah. Sie ist zuständig für die ambulante Versorgung der gerontopsychiatrischen Patienten der Alexianer Krefeld. Da der Leidensdruck der Betroffenen zurzeit besonders hoch ist, hat das Netzwerk ein Brief-Projekt ins Leben gerufen, das eben dieser Einsamkeit zumindest ein Stück weit entgegenwirken soll. „Wir rufen alleKrefelder dazu auf, Briefe zu verfassen und auf diese Weise, trotz eingehaltener Vorsichtsmaßnahmen, Trost zu spenden und den älteren Mitbürgern unserer Stadt eine kleine Freude zu bereiten“, erläutert Krah.

Adressaten der Briefe sind die Senioren, mit denen die Netzwerkpartner in Kontakt stehen. Mitmachen bei dieser Aktion kann jeder, der Lust hat, sich zu engagieren. Die Briefe können neben einer persönlichen Nachricht auch Ideen über Aktivitäten, wie eigenerstellte Rätsel oder persönliche Rezepte, enthalten. Zum Schutz der Senioren vor Trickbetrügern sollen keine Kontaktdaten aufgenommen werden. Die fertigen Briefe werden an das Postfach 101144 in 47799 Krefeld adressiert und von dort durch das Netzwerk anonymisiert an Heime und Pflegedienste weitergeleitet.

Fragen zum Briefprojekt beantwortet Susann Kornack, Leiterin des Marienheims, unter Telefon 02151/33 89 54 oder per E-Mail an kornack@caritas-krefeld.de. Das Netzwerk Lebensqualität im Alter wurde auf Initiative der Untergruppe Gerontopsychiatrie der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft (PSAG) gegründet und wird durch die Landesverbände der Pflegekassen gefördert.