Aktion „Mama, Papa und ich“ bewegt Familien

Aktion „Mama, Papa und ich“ bewegt Familien

AOK und Stadt wollen Kinder und Erwachsene für mehr Bewegung begeistern.

Krefeld. Schon im Herbst fragen die ersten nach, wann die Aktion „Mama, Papa und ich“ wieder startet. Manche Übungsleiter sowie Eltern wollen auf keinen Fall diese Sonntagstermine in Krefelder Sporthallen verpassen. Am kommenden Sonntag, den 11. Januar, ist es wieder soweit: In fünf Hallen (siehe Infokasten) warten Übungsleiter mit Sport- und Spielgeräten sowie aufgebauten Parcours auf die Familien.

Nicht nur dem weit verbreiteten Bewegungsmangel bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wollen die AOK und die Stadt Krefeld entgegenwirken, auch Gemeinschafts- und Glücksgefühle möchten die Kooperationspartner fördern. Im vergangenen Jahr hat die Aktion rund viertausend Kinder und ihre Eltern bewegt.

„Die dritte AOK-Familienstudie 2014 hat es in einer wissenschaftlichen Untersuchung zutage gefördert, dass gemeinsame Zeit der Schlüssel für Familiengesundheit ist“, sagt Ulrike Felder von der AOK. „Kinder- und Elterngesundheit hängen eng zusammen!“

„Man muss nicht viel Geld in die Hand nehmen. Die intensiv zusammen verbrachte Zeit ist das Gute“, meint sie. Die AOK unterstützt nunmehr die neunte Ausgabe der Aktion „Mama, Papa und ich — Familiensport am Sonntag“.

Von Anfang an sind Karin Klein und der Fischelner Turnverein mit von der Partie. „Für uns ist es vor allem wichtig, die neu hinzugezogenen Familien auf unser Angebot im Breitensport aufmerksam zu machen.“

Karin Klein hat deutliche Veränderungen in den letzten neun Jahren beobachtet: „Wir sind jetzt multi-kulti-mäßiger, d. h. internationaler, geworden. Da treten ganze Familien als Clan auf, auch Oma und Opa sind inzwischen dabei.“

Aus Erfahrung wissen die Verantwortlichen aus den jeweiligen Sportvereinen, dass vor allem die Altersgruppe der Zwei- bis Achtjährigen stark vertreten ist. Darauf stellen sie sich mit ihren Aktivitäten ein. Doch das Besondere ist für die Kleinen, sich einmal in einer großen Halle bewegen zu dürfen.

„Aber auch so mancher Vater scheint nicht mehr zu bremsen zu sein, wenn er in die Sporthalle kommt, Bälle und ein paar Gleichgesinnte findet“, erzählt ein Übungsleiter schmunzelnd.