TuRUs neuer Nationalspieler

Der 20-jährige Armin Pjetrovic hat in der U 21 von Montenegro Erfahrung gesammelt.

Düsseldorf. Die TuRU hat wieder einen Fußball-Nationalspieler. Innenverteidiger Armin Pjetrovic sammelte in der vergangenen Woche erste Erfahrungen in der U 21-Nationalmannschaft von Montenegro. Wir sprachen mit dem 20-Jährigen vor der heutigen Partie beim TV Jahn Hiesfeld.

Herr Pjetrovic, wie fühlt man sich nach den ersten Einsätzen in der Junioren-Nationalmannschaft seines Heimatlandes?

Amin Pjetrovic: Diese Reise war eine tolle Erfahrung, die mir Auftrieb für meine weitere Entwicklung geben wird. Leider haben wir die Spiele gegen Bosnien und Serbien jeweils verloren, aber das Ergebnis stand nicht im Vordergrund. Ich habe in beiden Partien meine Einsatzzeit bekommen und konnte so wertvolle Erfahrungen sammeln.

Wie groß war der Leistungsunterschied im Vergleich zur Fußball-Oberliga?

Pjetrovic: Ich möchte nicht sagen, dass es eine andere Welt war, aber natürlich ging es dort noch einmal schneller und intensiver zur Sache. Es waren auch einige Profis aus europäischen Ligen dabei. Von ihnen kann ich viel lernen.

Haben Sie denn eine Zukunft in der Nationalmannschaft, wenn Sie weiterhin „nur“ in der Oberliga spielen.

Pjetrovic: So detailliert hat der Trainer mit mir noch nicht darüber gesprochen. Aber es ist klar, dass ich den nächsten Schritt gehen muss, wenn ich mich auf diesem Niveau etablieren will. Das ist ganz normal und auch das, was ich will. Ich will in meiner Karriere weiter vorankommen.

Am Samstagabend steht zunächst aber beim TV Jahn Hiesfeld der Abstiegskampf in der fünften Liga auf dem Plan. Bereitet Ihnen diese Umstellung Probleme?

Pjetrovic: Nein, überhaupt nicht. Ich habe die ganze Woche wieder mit der Mannschaft trainiert. Wir alle brennen darauf, aus Hiesfeld die drei Punkte mit zurückzubringen. Wir haben etwas gut zu machen, nachdem die Ergebnisse in den letzten Wochen nicht so gut waren.

Haben Sie eine Erklärung dafür, warum es in dieser Saison einfach noch nicht laufen will?

Pjetrovic: Ich weiß nicht genau, woran es letztlich liegt. Die vielen Verletzten sind sicherlich ein Grund. Ob es manchmal auch etwas mit der Einstellung zu tun hat, kann ich nicht sagen. Zuletzt gegen Bocholt müssen wir ja ein richtig gutes Spiel gemacht haben, habe ich mir sagen lassen. Da haben wir dann Pech im Torabschluss gehabt. Das kommt in unserer Lage dann auch noch hinzu.