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Niederrheinliga: Junge Turu scheitert an Speldorfs Routine

Niederrheinliga: Junge Turu scheitert an Speldorfs Routine

Beim verdienten 1:4 gegen den Spitzenklub trifft nur Engin Kizilaslan per Elfmeter.

Düsseldorf. Alter schützt vor Toren nicht. Ein 37-jähriger Haudegen hat der Turu gestern die Grenzen aufgezeigt. Nicht nur aufgrund seiner beiden Treffer war Thorsten Schmugge der überragende Akteur in dem Niederrheinliga-Spiel zwischen der Turu und dem VfB Speldorf.

Insbesondere nach dem Seitenwechsel musste die Elf von Michael Habermann die Überlegenheit der routinierten Gäste anerkennen und unterlag verdient mit 1:4 (1:1). G

egen eine Spitzenmannschaft wie den VfB Speldorf muss man jede sich bietende Chance nutzen. Das gelang der Turu, die vor dem Seitenwechsel mindestens ebenbürtig war, am Sonntag nur ansatzweise.

Innerhalb von drei Minuten brannte es jedoch gleich dreimal lichterloh vor dem Speldorfer Gehäuse. Zunächst kratzte ein Abwehrspieler der Gäste einen Schuss von Samet Akarsu von der Torlinie (23.). Dann setzte Anderson Faluyi den Ball nach einem Steilpass von Engin Kizilaslan an den Innenpfosten.

Erst im dritten Anlauf durften die Platzherren jubeln. Nachdem Samet Akarsu vom Ex-Fortunen Oliver Rademacher im Strafraum zu Fall gebracht wurde, verwandelte Engin Kizilaslan den Elfmeter (25.).

Doch die Antwort der Gäste folgte prompt. Dejan Vukadinovic flankte von links über Turu-Keeper Kevin Rauhut hinweg auf den zweiten Pfosten, wo Birkan Yilmaz nur einköpfen brauchte (29.).

Mit zunehmender Spielzeit setzte sich die Speldorfer Routine gegen den jugendlichen Elan der Turu durch. Zumal die Platzherren sich vom schnellen 1:2 nach dem Seitenwechsel nachhaltig beeindrucken ließen. Thorsten Schmugge brauchte nur einzuschieben, nachdem sich Ahmet Gökbayrak und Kevin Rauhut uneinig waren (53.).

Während die Turu nun leblos dem Rückstand hinterherlief, drückte Thorsten Schmugge dem Speldorfer Spiel seinen Stempel auf. Der Ex-Profi konnte im Mittelfeld schalten und walten. Mit einer Finte leitete er das 3:1 durch Yilmaz ein (84.). Das 4:1 erzielte er wieder selbst (88.).